Lengerich. Im Eurobahn-Zug 66 von Münster nach Osnabrück kam es am 12. Februar zu Vorfällen mit rechtsradialen antisemitischen Parolen. Die Polizei bittet nun Zeugen, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.
Zeugen werden gesucht: rechtsradikale antisemitische Parolen im Zug
In dem am Nachmittag des 12. Februar verkehrenden Zug Richtung Osnabrück äußerte ein Fahrgast mehrfach rechtsradikale und antisemitische Parolen. Eine Fahrgast aus Lengerich meldete dies nach der Fahrt der Polizei. Die Polizei Steinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Mitreisende, die die Vorfälle beobachten konnten.
Verhalten der Polizei und Aufruf an Zeugen
Die Beamten bitten Personen, die die rechtsradialen antisemitischen Parolen auch gehört haben, sich bei der Polizeiwache in Lengerich unter der Telefonnummer 05481 9337-4515 zu melden. Die Polizei will die Herkunft und den Zusammenhang der Äußerungen klären, um weitere rechtliche Schritte zu prüfen.
„Wir sind auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um den Vorfall aufklären zu können“, sagte ein Polizeisprecher.
Bedeutung für die Region und Prävention
Die Region Münsterland legt Wert auf ein respektvolles und sicheres Miteinander im öffentlichen Verkehr. Die Polizei will mit der Suche nach Zeugen ein deutliches Signal gegen Fremdenfeindlichkeit und Hassbotschaften setzen und betont die Wichtigkeit, solche Vorfälle nicht unbeachtet zu lassen.
Beachten Sie auch die Hinweise des Antidiskriminierungsprojekts der Stadt Münster für weitere Informationen rund um das Thema. [Link zur offiziellen Informationsseite]
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Schlussbetrachtung und regionale Einordnung
Die Polizei in Steinfurt reagiert konsequent auf die gemeldeten antisemitischen Parolen im öffentlichen Nahverkehr. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass sie aktiv zur Aufklärung beitragen können und sollen. Durch die Meldung von Vorfällen können die Sicherheitsbehörden schneller handeln. Die Ermittlung ist fortlaufend, weitere Hinweise sind jederzeit willkommen. Wer betroffen war oder weitere Beobachtungen gemacht hat, kann sich an die Polizeistelle in Lengerich oder ausführlich auch auf regionalupdate.de informieren und beraten lassen.
Weiterführende Informationen zum Umgang mit Diskriminierung finden sich beispielsweise auf den Seiten des Bundesamtes für Verfassungsschutz www.verfassungsschutz.de.

