Frankfurt am Main. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe zieht nach den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina Bilanz und kündigt an, 740.000 Euro an Medaillenprämien an die geförderten Athletinnen und Athleten auszuzahlen. Die Sporthilfe Olympische Winterspiele steht für gezielte Unterstützung der Sportlerinnen und Sportler in einer Vielzahl von Disziplinen.
Sporthilfe zieht Bilanz: Medaillenprämien und Perspektiven nach Mailand Cortina
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe förderte bei den Olympischen Winterspielen insgesamt 36 Athletinnen und Athleten, die 26 Medaillen gewannen – darunter achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze. Im Vergleich zu den Winterspielen 2022 wurde die Höhe der Medaillenprämien für Gold- und Silbermedaillen erhöht. Goldmedaillen werden nun mit 30.000 Euro ausgezeichnet, Silber mit 20.000 Euro und Bronze mit 10.000 Euro. Insgesamt beträgt das ausgeschüttete Prämienvolumen 740.000 Euro.
Steuerfreiheit und Finanzierung der Prämien
Erstmals sind die Medaillenprämien der Sporthilfe steuerfrei. Dies wurde durch politisches Engagement der Stiftung ermöglicht. Die Auszahlung erfolgt über einen Zeitraum von zwölf Monaten, vorbehaltlich der Entscheidung des Gutachterausschusses. Im Unterschied zu vielen anderen Ländern werden diese Prämien nicht aus öffentlichen Mitteln, sondern ausschließlich aus privaten Einnahmen finanziert.
Fokus auf Vielfalt und individuelle Förderung
Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands, hob die Erfolge im Eiskanal hervor und betonte den Wunsch, die Sichtbarkeit der Athleten in allen Sportarten, traditionellen wie neuen, zu steigern. Karin Orgeldinger, im Vorstand verantwortlich für die Athletenförderung, mahnte an, die Förderung künftig noch gezielter und individueller zu gestalten. Die solide Leistung im Eiskanal soll dabei Rückenwind für die strategische Entwicklung weiterer Sportarten bieten.
„Unsere Athletinnen und Athleten haben alles gegeben und können stolz auf ihre Leistungen sein, zu denen wir Ihnen herzlich gratulieren. Ihr Einsatz und Engagement verdienen großen Respekt“, sagte Karin Orgeldinger.
- 26 Medaillen bei den Olympischen Winterspielen (8 x Gold, 10 x Silber, 8 x Bronze)
- 36 geförderte Athletinnen und Athleten erhielten Prämien
- Erhöhung der Prämien für Gold (30.000 Euro statt 20.000 Euro) und Silber (20.000 Euro statt 15.000 Euro)
- Prämien erstmals steuerfrei
- Finanzierung ausschließlich aus privaten Mitteln
Weitere Informationen zur Förderung durch die Sporthilfe sind auf regionalupdate.de verfügbar. Offizielle Details zur Stiftung Deutsche Sporthilfe finden sich auf sporthilfe.de.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Ausblick und Bedeutung der Sporthilfe für deutschen Wintersport
Die Sporthilfe mit Sitz in Frankfurt am Main stellt eine bedeutende Institution für den deutschen Wintersport dar. Mit den finanziellen Mitteln trägt sie dazu bei, Athletinnen und Athleten optimale Trainingsbedingungen und Karriereperspektiven zu bieten. Die Erhöhung der Medaillenprämien sowie deren Steuerfreiheit sollen sportliche Höchstleistungen zusätzlich honorieren und Anreize schaffen.
Für die Sportlerinnen und Sportler in Deutschland bedeutet die Förderung eine verbesserte soziale und finanzielle Absicherung. Perspektivisch plant die Stiftung, die Förderung noch spezifischer auf einzelne Disziplinen und Talente auszurichten. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Wintersport langfristig gestärkt werden. Termine für weitere Förderrunden werden voraussichtlich in den kommenden Monaten bekanntgegeben.

