Dresden. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS kooperiert mit dem koreanischen TSN Lab zur Entwicklung neuer IP-Lösungen im Bereich Automotive- und Industriekommunikation. Im Rahmen des Förderprogramms „Global Cooperative R&D“ wird eine innovative 10Base-T1S-IP-Core-Technologie erarbeitet, um den steigenden Anforderungen an skalierbare und kosteneffiziente Netzwerkinfrastrukturen gerecht zu werden. Dabei steht die ipms ip loesungen automotive klar im Fokus.
Neue IP-Lösungen jetzt: Fortschritte bei ipms ip loesungen automotive
Gemeinsame Entwicklung im Rahmen internationaler Kooperation
Das Fraunhofer IPMS arbeitet seit Februar 2026 mit dem koreanischen TSN Lab zusammen, um IP-Lösungen für Echtzeitkommunikation zu verbessern. Das Projekt folgt auf eine erfolgreiche sechsmonatige Vorstudie, in der das Marktpotenzial der 10Base-T1S-Technologie bei Automobilherstellern weltweit analysiert wurde. Zudem wurden Wettbewerberlösungen hinsichtlich Funktionalität und Leistung im Halbleiterbereich geprüft. Die Kooperation wird vom koreanischen Ministry of SMEs and Startups sowie der Korea Technology and Information Promotion Agency for SMEs (TIPA) unterstützt.
10Base-T1S als Schlüsseltechnologie für vernetzte Systeme
10Base-T1S ist ein Low-Speed-Ethernet-Standard mit Multi-Drop-Fähigkeit, der speziell für Automotive- und Industrieanwendungen geeignet ist. Diese Technologie ermöglicht die Konsolidierung verschiedener Kommunikationssysteme im Fahrzeug sowie in der Industrieautomation und Robotik. Durch ihren Einsatz lassen sich Verkabelungsaufwand, Kosten und Gewicht deutlich reduzieren. Das Fraunhofer IPMS setzt seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung von ASIC-, FPGA- und SoC-Lösungen ein, um eine siliziumerprobte IP-Lösung zu schaffen, die die hohen Anforderungen zukünftiger Systeme erfüllt.
„Die konsequente Weiterentwicklung unseres TSN‑IP‑Core‑Portfolios ist der Schlüssel zu skalierbarer, echtzeitfähiger Konnektivität in Automotive und Industrie. Die Zusammenarbeit mit dem TSN Lab beschleunigt die Umsetzung einer robusten, siliziumerprobten 10Base‑T1S‑IP‑Lösung und bringt Innovation schneller in die Anwendung“, sagte Alexander Noack, Bereichsleiter Data Communication & Computing am Fraunhofer IPMS.
Das Fraunhofer IPMS gehört mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und über 200 internationalen Lizenznehmern zu den führenden Forschungsinstituten für siliziumbasierte IP-Lösungen. Mit der neuen Kooperation will das Institut seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken und die Verfügbarkeit dieser wichtigen Technologie für den globalen Markt sicherstellen.
Weitere Informationen zur Arbeit und Forschung des Fraunhofer IPMS sind auf regionalupdate.de verfügbar. Das Fraunhofer IPMS bietet zudem umfassende Einblicke auf der eigenen Webseite fraunhofer.de.
Ausblick auf weitere Entwicklungen
Die Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer IPMS und dem koreanischen TSN Lab geht nun in die Hauptforschungsphase. Ziel ist die Fertigstellung einer produktionsreifen, siliziumverifizierten 10Base-T1S-IP-Lösung. Diese soll zukunftsfähige Automotive- und Industriekommunikationssysteme ermöglichen und perspektivisch in internationalen Märkten eingesetzt werden. Das Projekt stärkt zudem die grenzüberschreitende Forschungskooperation und setzt Impulse für Halbleiterinnovationen.
Zukünftige Entwicklungsschritte und Ergebnisse werden zeitnah kommuniziert, um Industriepartnern und Anwendern Planungssicherheit zu bieten. Weitere Details werden über die offiziellen Kanäle des Fraunhofer IPMS öffentlich zugänglich gemacht.
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