Köln. toom Baumarkt hat durch die konsequente Umsetzung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50.001 seinen absoluten Stromverbrauch deutlich gesenkt. Die toom stromverbrauch Halbierung seit 2015 zeigt, wie das Unternehmen erfolgreich Energiekosten reduziert und Nachhaltigkeit im Handel vorantreibt.
Erfolgreiche Energiesparoffensive
Die Halbierung des Stromverbrauchs bei toom Baumarkt beruht auf einem systematischen Ansatz zur Energieoptimierung. Seit 2015 konnte toom rund 68,4 Millionen Kilowattstunden Strom einsparen. Dies entspricht einer jährlichen Kostenersparnis von etwa 16,5 Millionen Euro.
Das Energiemanagementsystem nach ISO 50.001 umfasst eine umfassende Analyse und Optimierung aller energiebezogenen Prozesse. Dabei wurden Beleuchtung, Lüftungstechnik und intelligente Laststeuerung in den Märkten gezielt verbessert. Solche Maßnahmen führen zu messbaren Einsparungen und erhöhen die Energieeffizienz der Filialen.
Fokus auf energieeffiziente Technik
Ein wichtiger Baustein der Energiesparoffensive ist die Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtungssysteme. Gleichzeitig wurden Steuerungs- und Monitoringprozesse technisch optimiert, um den Energieverbrauch präzise zu steuern.
Zusätzlich arbeitet toom an der Wärmewende. Wo möglich, werden bestehende Öl-Heizungen durch Fernwärme oder Wärmepumpen ersetzt, oft in Zusammenarbeit mit Vermietern. Das Thema Green Building ist seit Jahren fest in der Unternehmensstrategie verankert, sowohl bei Neubauten als auch bei Umbauten.
Nachhaltigkeit und Umweltmanagement
Neben dem Stromverbrauch verbessert toom auch weitere Umweltkennzahlen durch seine Umweltmanagementmaßnahmen. So konnte seit Einführung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14.001 der Trinkwasserverbrauch um 18 Prozent gesenkt und die Abfallmengen um 22 Prozent reduziert werden.
„Diese Ergebnisse zeigen, dass professionelles Energie- und Umweltmanagement kein Selbstzweck ist“, sagte Jan Karrasch, CFO von toom Baumarkt. „Es stärkt unsere Resilienz und schafft Spielräume, weiter in nachhaltige und zukunftsfähige Standorte zu investieren.“
Seit über zehn Jahren setzt toom auf verbindliche Bau- und Ausstattungsstandards für seine Märkte. Bundesweit gibt es 19 nach DGNB und drei nach BREEAM zertifizierte Green Buildings, weitere Standorte befinden sich im Zertifizierungsprozess.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Nachhaltige Energieeffizienz stärkt die Region Köln
Die toom stromverbrauch halbierung trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern hat auch konkrete wirtschaftliche Auswirkungen für die Region Köln und darüber hinaus. Die dadurch erreichten Kosteneinsparungen kommen dem Unternehmen zugute und sichern Arbeitsplätze von rund 18.000 Beschäftigten im Baumarkt- und Discountbetrieb.
Kunden profitieren indirekt von nachhaltigen und zukunftsfähigen Marktstandorten, die durch innovative Energie- und Umweltmanagementsysteme geprägt sind. Zudem setzt toom mit 22 DGNB- und BREEAM-zertifizierten Standorten bundesweit Maßstäbe im Green Building.
Das Unternehmen plant, seine Energiesparmaßnahmen weiter auszubauen und verstärkt mit Vermietern zusammenzuarbeiten, um die Wärmewende voranzutreiben. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie von toom sind auf der offiziellen Website verfügbar.
Für weiterführende Informationen zum Thema Energiemanagement und Energieeinsparungen im Handel bietet auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) umfangreiche Einblicke und Praxisbeispiele.
Besuchen Sie auch unser Magazin regionalupdate.de für aktuelle Berichte und Hintergründe aus der Region Köln.

