Berlin. Die deutsche Geflügelwirtschaft exportiert künftig verstärkt nach China. Im Rahmen der Chinareise von Bundeskanzler Friedrich Merz wurden wichtige handelspolitische Fortschritte erzielt. Dabei erleichtert ein neues Handelszertifikat für gegarte Hühnerfüße den Zugang zum chinesischen Markt.
Chinareise bringt Erfolg – deutsche Geflügelwirtschaft export China
Die erzielten Vereinbarungen schaffen für die deutsche Geflügelwirtschaft neue Perspektiven im internationalen Handel. Mit dem Handelszertifikat für gegarte Hühnerfüße können deutsche Unternehmen ein Produkt auf den chinesischen Markt bringen, das dort als Delikatesse gilt. Dies fördert eine umfassendere Nutzung von Geflügelprodukten und steigert die Wertschöpfung.
Bedeutung des chinesischen Marktes
China zählt zu den weltweit wichtigsten Absatzmärkten für Geflügelprodukte. Besonders für standardisierte und qualitativ hochwertige Erzeugnisse bestehen große Chancen. Die Öffnung des Marktes ist ein Schritt zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produzenten.
HPAI-Regionalisierungsabkommen geplant
Neben dem Handelszertifikat wurde die Verständigung zur weiteren Beratung eines Regionalisierungsabkommens im Zusammenhang mit der Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) erreicht. Dieses Abkommen soll künftig Handelsbeschränkungen auf betroffene Regionen begrenzen und bundesweite Exportstopps verhindern.
„Eine solche Vereinbarung würde es ermöglichen, Handelsbeschränkungen künftig auf tatsächlich betroffene Regionen zu begrenzen, anstatt bundesweite Exportstopps auszulösen“, erklärte ZDG-Präsident Hans-Peter Goldnick.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China
Bundeskanzler Friedrich Merz setzte mit den Vereinbarungen ein starkes Signal für die deutsche Geflügelwirtschaft. Die Branchenvertreter sehen darin nicht nur wirtschaftliche Impulse, sondern auch eine vertiefte Zusammenarbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor zwischen beiden Ländern.
„Wir danken der Bundesregierung und insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz für das klare Bekenntnis zum Handel mit China, zum Export hochwertiger deutscher Geflügelerzeugnisse und zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche“, so Hans-Peter Goldnick.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für die deutsche Geflügelwirtschaft und Verbraucher
Für die Landwirtschaft und Geflügelindustrie in Deutschland bedeutet der Zugang zum chinesischen Markt eine Erweiterung ihrer Absatzmöglichkeiten mit hochwertigen Produkten. Verbraucher in der Region profitieren indirekt durch die Stärkung der heimischen Produktion und die Schaffung verlässlicher Exportchancen. Die Branchenvertreter kündigten an, die weiteren Beratungen zum Regionalisierungsabkommen aktiv zu begleiten, um Handelshemmnisse schnellstmöglich zu reduzieren.
Weitere Informationen zur deutschen Geflügelwirtschaft und ihren Exporten finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Website des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft ZDG-online.de. Zudem informiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausführlich zum Thema Agrarhandel mit China.

