Häufigkeit der Bargeldnutzung in Europa weiter rückläufig Deutschland und Österreich bleiben Top Nutzer, Europa zeigt Potenzial für den Digitalen Euro

Bargeldnutzung in Europa sinkt, Deutschland & Österreich top

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Frankfurt am Main. Die aktuelle Studie von BearingPoint zeigt deutlich, dass die Bargeldnutzung in Europa zurückgeht, sie in Deutschland und Österreich jedoch weiterhin auf hohem Niveau bleibt. Die Akzeptanz und potentielle Nutzung des digitalen Euro ist vorhanden, während vor allem die kostenfreie Nutzung für den digitalen Euro entscheidend ist. Die wichtigsten Erkenntnisse zum digitaler euro bargeldnutzung europa fasst dieser Artikel zusammen.

Bargeldnutzung bleibt stark

Entwicklung der Bargeldnutzung in Europa

In den letzten drei Jahren ist die Häufigkeit der Bargeldnutzung in Europa kontinuierlich gesunken. Länder wie Schweden, Dänemark und Finnland liegen mit 25 bis 42 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Deutschland und Österreich bilden hingegen die Ausnahmen: Hier liegt die Bargeldnutzung bei 73 beziehungsweise 71 Prozent. Besonders auffällig ist die häufige Nutzung bei den älteren Bevölkerungsgruppen ab 55 Jahren, aber auch jüngere Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren in Deutschland (64%) und Österreich (57%) verwenden vermehrt Bargeld.

Zukunftsaussichten für Bargeld

Die meisten Befragten in Deutschland (64%) und Österreich (68%) können sich keine Abkehr vom Bargeld in den kommenden zehn Jahren vorstellen. Auch in digital fortgeschrittenen Ländern wie Dänemark, Schweden und Finnland bleiben rund 40 Prozent der Menschen dem Bargeld treu. Dies zeigt den anhaltenden Stellenwert von Bargeld als Zahlungsmittel trotz fortschreitender Digitalisierung.

Nutzungspotenzial des digitalen Euro

Der digitale Euro wird von einem Drittel der Befragten europaweit bereits als alternatives Zahlungsmittel in Betracht gezogen, insbesondere im Bereich Online-Shopping (37%). Österreich weist mit etwa 40 Prozent die höchste Akzeptanz auf, während Länder wie die Niederlande mit unter 27 Prozent am wenigsten Interesse zeigen. Die kostenfreie Nutzung gilt als das wichtigste Kriterium für die Akzeptanz des digitalen Euro, gefolgt von der ständigen Verfügbarkeit.

Vertrauen in Banken als zentrale Institution

Die Befragten vertrauen überwiegend ihren Hausbanken bei der Abwicklung und Sicherung von Transaktionen mit dem digitalen Euro. Im Vergleich zur Europäischen Zentralbank und Technologiekonzernen wie Apple oder Google genießen Banken deutlich mehr Vertrauen, was sie zum entscheidenden Partner für die Einführung und Verbreitung digitaler Zentralbankwährungen macht.

„Als Verbindung zwischen digitalem Fortschritt und Sicherheitsdenken in der aktuellen geopolitischen Situation kann der Digitale Euro einen wichtigen Beitrag zur Resilienz und Souveränität des Zahlungsverkehrs in Europa leisten“, sagte Christian Bruck, Partner bei BearingPoint.

Bezüglich der digitalen Zahlungsmittel ist dieser Befund auch auf regionalupdate.de umfassend dargestellt und diskutiert.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Lokale Bedeutung und Ausblick zum digitalen Euro

Für Deutschland, als einem der Bargeldzentren Europas, bedeutet die Studie, dass traditionelle Zahlungsmethoden weiterhin eine große Rolle spielen, während der digitale Euro ein ergänzendes Zahlungsmittel mit wachsendem Potenzial darstellt. Besonders für Online-Shopping könnte der digitale Euro an Bedeutung gewinnen, vorausgesetzt, die angebotenen Dienste sind kostenfrei und rund um die Uhr verfügbar. Für Bürgerinnen und Bürger heißt das, dass sie auf absehbare Zeit sowohl Bargeld als auch digitale Zahlungsmittel parallel nutzen werden können.

Die Banken vor Ort bleiben auch in Zukunft zentrale Ansprechpartner, wenn es um das Vertrauen und die Nutzung des digitalen Euro geht. Die Politik sowie Finanzinstitute planen vor allem die Ausweitung der Infrastruktur für digitale Zahlungen und die Förderung der Akzeptanz bei verschiedenen Altersgruppen.

Weitere Informationen und kontinuierliche Updates zu Entwicklungen im Bereich digitaler Zahlungsmittel sind auf regionalupdate.de sowie auf der Homepage von BearingPoint verfügbar.

Für vertiefte Einsichten zur europäischen Zentralbankwährung kann die Website der Europäischen Zentralbank eine seriöse Informationsquelle sein: EZB – Digital Euro.

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