Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 bleibt bei 37 %

Anzeige
Digitale Realität

Wiesbaden. Der Gender Gap Arbeitsmarkt blieb im Jahr 2025 unverändert bei 37 Prozent. Laut dem Statistischen Bundesamt setzt sich dieser Indikator aus Verdienstunterschieden pro Stunde, der monatlichen Arbeitszeit und der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern zusammen.

Gender Gap stabil 2025

Der Gender Gap Arbeitsmarkt ist ein umfassender Indikator, der neben dem bekannten Gender Pay Gap auch den Gender Hours Gap und den Gender Employment Gap berücksichtigt. Im Jahr 2025 lag der Gender Pay Gap unverändert bei 16 Prozent, während der Gender Hours Gap bei 18 Prozent blieb. Ein Rückgang wurde beim Gender Employment Gap von neun auf acht Prozent verzeichnet.

Unterschiede zwischen Ost und West

Die Auswertung zeigt deutliche regionale Unterschiede: Im Osten Deutschlands liegt der Gender Gap Arbeitsmarkt bei 22 Prozent, im Westen hingegen bei 39 Prozent. Dieser Befund unterstreicht unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen und Geschlechterrollen in den Regionen.

„Der Gender Gap Arbeitsmarkt betrug im Jahr 2025 37 Prozent und stagnierte damit im Vergleich zum Vorjahr“, sagte ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes.

Indikator für erweiterte Verdienstungleichheit

Der Gender Gap Arbeitsmarkt dient als erweiterter Maßstab zur Messung der Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Er umfasst nicht nur Bruttostundenverdienste, sondern auch die tatsächlich geleistete Arbeitszeit und die Erwerbsbeteiligung, was zu einem differenzierteren Bild der Geschlechterunterschiede führt.

Weitere Informationen und die vollständige Pressemitteilung sind auf der Website des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/pressemitteilungen abrufbar.

Ausblick auf Entwicklungen im Gender Gap

Die Stagnation des Gender Gap Arbeitsmarkt im Jahr 2025 deutet darauf hin, dass Fortschritte bei der Gleichstellung in Bezug auf Verdienst und Beschäftigung derzeit ausbleiben. Beobachter und Institutionen werden die Entwicklung weiterhin verfolgen und gegebenenfalls Maßnahmen empfehlen.

Der Equal Pay Day am 27. Februar 2026 ist ein wichtiger Anlass, um auf diese Ungleichheiten hinzuweisen. Zudem wird es zukünftig entscheidend sein, welche politischen und gesellschaftlichen Initiativen die Rahmenbedingungen für eine Entwicklung hin zu mehr Gleichberechtigung schaffen.

Lesen Sie mehr zum Thema Arbeitsmarkt auf regionalupdate.de und informieren Sie sich ergänzend beim Statistischen Bundesamt unter www.destatis.de.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel