Rare Disease Day 2026: Endokrine Orbitopathie (EO) sichtbar machen

Rare Disease Day 2026: Endokrine Orbitopathie sichtbar machen

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München. Die seltene Autoimmunerkrankung endokrine Orbitopathie EO führt bei Betroffenen zu hervortretenden Augäpfeln, Veränderung des Aussehens und oft zu Einschränkungen des Sehvermögens. Die Erkrankung betrifft hauptsächlich Menschen mit Morbus Basedow und wird durch eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht.

Endokrine Orbitopathie verstehen

Was ist endokrine Orbitopathie EO?

Endokrine Orbitopathie EO ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem Gewebe hinter dem Auge angreift. Dies führt zu Entzündungen, Schwellungen und Narbenbildung. Typisch sind hervortretende Augäpfel und ein starrer Blick, die das äußere Erscheinungsbild deutlich verändern. Diese sichtbaren Symptome können soziale Rückzüge und psychische Belastungen auslösen.

Darüber hinaus haben viele Betroffene mit funktionellen Einschränkungen zu kämpfen, wie Doppelbildern, Lichtempfindlichkeit und Schmerzen hinter den Augen. Aktivitäten wie Lesen, Autofahren oder die Berufsausübung können dadurch erschwert werden.

Prävalenz und Zusammenhang mit Morbus Basedow

Die Erkrankung gilt als selten, mit einer Häufigkeit von 16 Betroffenen je 100.000 Frauen und 3 je 100.000 Männern. Gleichzeitig ist sie die häufigste Erkrankung der Augenhöhle (Orbita). Studien zeigen, dass bis zu 40 Prozent der Menschen mit Morbus Basedow, einer Schilddrüsenerkrankung, auch Symptome der endokrinen Orbitopathie EO entwickeln.

Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten

Auf der Webseite Ich & EO teilen Betroffene Erfahrungsberichte und geben Einblicke in den Umgang mit der Krankheit. Dort finden Interessierte Videos, Magazinbeiträge und praktische Tipps für den Alltag. Ein spezieller Bereich informiert zudem über Morbus Basedow und dessen Zusammenhang mit EO.

Ergänzend steht die Broschüre „Ich & EO: Informationen zu endokriner Orbitopathie“ zum kostenlosen Download bereit. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Experten erstellt und enthält neben Hintergrundinformationen auch eine Checkliste für Arztgespräche und weitere nützliche Hinweise. Die Broschüre ist abrufbar unter patienten.amgen.de.

Bezugnehmend auf die Betroffenen zeigte eine Umfrage, dass Veränderungen des Aussehens und Einschränkungen des Sehvermögens als besonders belastend empfunden werden.

„Die sichtbaren Veränderungen des Aussehens und der Mimik können ausgesprochen belastend sein und dazu führen, dass sich Erkrankte aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen“, sagte Prof. Dr. Katharina Ponto.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Informationen für Betroffene in der Region München

München bietet durch lokale Arztpraxen und Kliniken spezialisierte Diagnostik und Therapie der endokrinen Orbitopathie EO, insbesondere in Verbindung mit Morbus Basedow. Die Aufklärung über die Erkrankung und der Austausch mit anderen Betroffenen sind zentrale Elemente für Lebensqualität und Behandlungserfolg.

Patientinnen und Patienten sowie Angehörige finden durch die Onlineangebote von Ich & EO und die Broschüre einen niederschwelligen Zugang zu verlässlichen Informationen. Zudem erleichtern Checklisten und Tipps das Arztgespräch vor Ort.

Die Behandlung und Begleitung durch Fachärzte sind wichtig, da die Symptome sehr individuell ausgeprägt sein können. Frühzeitige Diagnose und Therapie helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und Beschwerden zu lindern.

Weitere regionale Informationen und Gesundheitsnews finden Interessierte auf regionalupdate.de.


Weiterführende Informationen zur endokrinen Orbitopathie EO stellt auch die Webseite der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie bereit.

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