Osnabrück. Am Dienstagabend kam es auf dem Gelände des Gymnasiums an der Schulallee zu einem Vorfall, bei dem ein Jugendlicher von einem Hund gebissen wurde. Der Vorfall wird unter der Fokus-Keyphrase Hund beißt Jungen Osnabrück polizeilich untersucht.
Unfall auf Schulgelände
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:30 Uhr auf einer Rasenfläche neben der Sporthalle des Gymnasiums. Ein 13-jähriger Junge wartete dort auf seinen Cousin, der sich im Hallentraining befand, als sich ein bislang unbekannter Mann mit zwei Hunden in der Nähe aufhielt. Plötzlich lief einer der Hunde unvermittelt auf den Jungen zu und biss ihn.
Bei dem Angriff zog sich der Junge Bisswunden am rechten Knie und oberhalb des Innenknöchels am rechten Unterschenkel zu. Um weiteren Verletzungen entgegenzuwirken, setzte er sich mit Tritten zur Wehr. Nach dem Angriff soll der Hundehalter den Jungen am Hals ergriffen und bedroht haben.
Täterbeschreibung und Flucht
Ein vorbeifahrender Radfahrer machte laut auf die Situation aufmerksam, sodass der Mann von dem Jungen abließ und mit den Hunden in unbekannte Richtung verschwand. Der Männer wird beschrieben als jemand, der eine lange Jacke und eine Mütze trug. Angaben zu den Hunden sind:
- Ein kleiner Hund mit weißem Fell, ähnlich einem Jack-Russell-Terrier, mit orangen bzw. gelblichen Abzeichen
- Ein etwas größerer Hund mit weißem Fell und schwarzen Abzeichen
Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Mann und den Hunden geben können, sich unter der Telefonnummer 05471/9710 bei der Polizei Bohmte zu melden.
„Die Ermittlungen laufen, wir bitten die Bevölkerung um Mithilfe“, sagte Michael Außendorf von der Polizeiinspektion Osnabrück.
Für weitere Informationen steht die Polizeiinspektion Osnabrück unter [email protected] zur Verfügung.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Polizei bittet um Hinweise nach Hundebiss auf Schulgelände in Osnabrück
Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung von sicherem Umgang mit Hunden insbesondere in öffentlichen Bereichen wie Schulgeländen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist zu beachten, dass Hunde in solchen Bereichen streng beaufsichtigt werden müssen, um derartige Angriffe zu vermeiden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ruft weiterhin Zeugen dazu auf, Verdächtiges zu melden.
Das Gymnasium und die Polizei planen, künftig verstärkt über Gefahren durch freilaufende Hunde aufzuklären. Weitere Information und Hinweise dazu sind auf der Webseite der Polizeiinspektion Osnabrück sowie auf regionalupdate.de verfügbar.
Weiterführende Informationen zum Thema Hundeverhalten und Prävention bietet das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter ml.niedersachsen.de.

