Lilly eröffnet interaktive Adipositas-Erlebniswelt in Berlin

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Bad Homburg. Die Adipositas Erlebniswelt Berlin eröffnet am Kurfürstendamm und möchte ein neues Verständnis für die chronische Krankheit Adipositas schaffen. Die interaktive Ausstellung sensibilisiert für die Herausforderungen von Betroffenen und fordert einen respektvollen Umgang frei von Vorurteilen.

Erlebe Adipositas jetzt: Neue Perspektiven in der Adipositas Erlebniswelt Berlin

Die Erlebniswelt, initiiert von Lilly Deutschland, konnte am 2. März 2026 im Masumi Space am Kurfürstendamm besichtigt werden. Besucher:innen durchlaufen dort unter anderem den „Tunnel der Isolation“. Dieses zentrale Element visualisiert emotional, wie soziale Ausgrenzung und stigmatisierende Vorurteile das Leben von Menschen mit Adipositas beeinflussen. Ziel ist es, die Krankheit als behandelbare, chronische Erkrankung sichtbar zu machen und ihr Bild als „Lifestyle-Problem“ zu korrigieren.

Neben der Darstellung der sozialen Auswirkungen zeigt die Ausstellung Wege auf, wie medizinisches Wissen und ein respektvoller Umgang Betroffenen helfen können. Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer von Lilly Deutschland, betonte bei der Eröffnung den Anspruch, die Versorgungslücke zwischen Forschung und Alltag zu schließen. Die Initiative #gutbehandelt will vor allem den ersten Schritt zur professionellen Behandlung erleichtern und für Prävention werben.

Wissenschaftliche Grundlagen der Adipositas-Bewältigung

Der Arzt und Influencer Felix Berndt („DocFelix“) erklärte, dass Adipositas eine multifaktorielle Erkrankung sei. Neben Ernährung und Bewegung beeinflussen genetische Faktoren, Hormone, Stress und die Darm-Hirn-Achse den Krankheitverlauf. Diese Komplexität zeige, dass es nicht allein um Willenskraft gehe. Ernährungsmedizinerin Dr. Silja Schäfer sieht in der bewussten Selbstfürsorge einen wichtigen Bestandteil der Behandlung, der Schuldgefühle durch medizinisches Wissen ersetzt.

Ärztliche Perspektiven auf Therapie und Empathie

PD Dr. Tim Hollstein, Stoffwechselforscher, hob hervor, dass eine Behandlung in einer Atmosphäre stattfinden müsse, in der sich Betroffene sicher und ernst genommen fühlen. Empathie kombiniert mit fundiertem Fachwissen könne die Therapiechancen deutlich verbessern. Die Ausstellung soll daher neben Information auch zu einer neuen Arzt-Patient-Beziehung beitragen.

  • Termin der Ausstellung: 2. bis 8. März 2026
  • Ort: Masumi Space, Kurfürstendamm 229, Berlin
  • Öffnungszeiten: täglich 14–20 Uhr, Samstag 10–20 Uhr, Sonntag 10–16 Uhr
  • Eintritt frei

„Adipositas ist eine chronische, behandelbare Erkrankung – und dennoch erleben viele Betroffene, dass das medizinische Wissen sie im Alltag noch nicht erreicht“, sagte Dr. Alexander Horn.

Beispielhafte Informationen zum Thema Adipositas und Behandlungsmöglichkeiten bietet die Website der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (adipositas-gesellschaft.de).

Mehr zu regionalen Gesundheitsinitiativen erfahren Sie auch auf regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Adipositas Erlebniswelt Berlin stärkt Aufklärung und Unterstützung für Betroffene

Die interaktive Adipositas Erlebniswelt in Berlin leistet einen wichtigen Beitrag, um die gesellschaftliche Wahrnehmung der Erkrankung zu verändern. Für die Bewohner:innen der Region bietet sie eine Möglichkeit, die komplexen Ursachen und Auswirkungen der Krankheit besser zu verstehen. Das kann Vorurteile abbauen und Betroffene ebenso wie Angehörige auf dem Weg zu einer besseren Versorgung und mehr Lebensqualität unterstützen.

Die kostenlose Ausstellung ist noch bis zum 8. März 2026 geöffnet und eignet sich sowohl für medizinische Fachkräfte als auch für Interessierte aus der Bevölkerung. Die Initiative #gutbehandelt von Lilly Deutschland plant, mit dieser Erlebniswelt einen ersten Schritt zur langfristigen Verbesserung der Behandlungssituation zu setzen und das Bewusstsein für Adipositas als ernstzunehmende chronische Erkrankung zu fördern. Weitere Veranstaltungen und Informationsangebote sind für die Zukunft angekündigt.

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