Lehe. Am gestrigen Nachmittag wurde im Waldgebiet an der B70 im Bereich der Straße „Zur Bahn“ eine Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, woraufhin das Ordnungsamt Dörpen einen großen Einsatz startete. Beim granatenfund lehe evakuiert wurden rund 200 Personen vorübergehend in Sicherheit gebracht.
Granate sorgt Einsatz
Nach der Meldung um 14:00 Uhr sperrten Einsatzkräfte das Gebiet im Umkreis von 300 Metern weiträumig ab, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Im Rahmen der Schutzmaßnahmen wurden angrenzende Haushalte evakuiert und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger unter anderem in der Sporthalle Lehe untergebracht. Die Organisation der Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen erfolgte durch die Feuerwehr, die mit 10 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften vor Ort war.
Lage vor Ort und Reaktion der Einsatzkräfte
Die Feuerwehr und Polizei arbeiteten koordiniert, um die Gefahr schnell zu beseitigen und die Anwohner zu informieren. Um 18:06 Uhr konnte die Flakgranate kontrolliert gesprengt werden, ohne dass es zu besonderen Vorfällen kam. Anschließend konnten die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren.
„Die Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen liefen reibungslos, sodass die Granate sicher gesprengt werden konnte“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim.
Hintergründe zum Fund von Kampfmitteln
Flugabwehrgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg werden in Niedersachsen immer wieder gefunden, besonders bei Bauarbeiten oder in Waldgebieten. Die Polizei empfiehlt bei Verdacht auf Kampfmittel, unverzüglich die zuständigen Behörden zu informieren und den Bereich nicht zu betreten.
- Rund 200 Personen wurden bei diesem Einsatz evakuiert.
- Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen beteiligt.
- Die kontrollierte Sprengung erfolgte ohne Zwischenfälle.
Weitere Informationen zu Kampfmittel-Einsätzen stehen auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport bereit.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Abschluss und regionale Bedeutung
Der granatenfund lehe evakuiert verdeutlicht einmal mehr die anhaltende Präsenz von historischen Kampfmitteln in der Region und die Notwendigkeit von schnellen und koordinierten Einsatzmaßnahmen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, informiert zu bleiben und im Notfall den Anweisungen von Feuerwehr und Polizei Folge zu leisten. Die Behörden der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim planen weiterhin, die Bevölkerung regelmäßig über Sicherheitsvorkehrungen zu informieren und Einsatzübungen durchzuführen.
Lesen Sie weitere regionale Meldungen und Sicherheitsinformationen auf regionalupdate.de.
