München. Tahsim Durgun, bekannt für seine humorvollen und persönlichen Einblicke in den deutschen Alltag, wurde 2024 mehrfach ausgezeichnet. Sein Buch Mama, bitte lern wird nun von Constantin Film verfilmt und bringt diese besondere Familiengeschichte auf die große Leinwand.
Persönliche Geschichte im Kino: Mama bitte lern
Der Bestsellerautor und Comedian Tahsim Durgun hat mit Mama, bitte lern eine Erzählung geschaffen, die seit Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste rangiert und nun das deutsche Kino erreicht. Constantin Film produziert die Verfilmung, die unter der Regie von Hüseyin Tabak entsteht. Das Drehbuch schreibt Jan Berger zusammen mit Durgun selbst, Produzentin der Adaption ist Nurhan Sekerci-Porst. Gemeinsam wollen sie eine Geschichte präsentieren, die Fragen von Identität und Zugehörigkeit in Deutschland anschaulich macht.
Inhalte des Buches
mama bitte lern beschreibt das Aufwachsen in einer kurdisch-deutschen Familie. Durgun erzählt humorvoll und einfühlsam von seinen Erfahrungen, etwa wie er mit seinen Geschwistern früh Verantwortung für die Familie übernimmt, zum Beispiel durch Übersetzungen von Behördenbriefen oder Supermarkt-Angeboten. Die Geschichte beleuchtet auch den Umgang mit deutscher Bürokratie und die Herausforderungen, die Migrantenfamilien häufig erleben.
Ziel der Verfilmung
Nach Ansicht der Produzentin Nurhan Sekerci-Porst handelt es sich um ein Werk, das wichtige gesellschaftliche Themen anspricht. Sie sagt:
„Wir leben in einer Zeit, in der Fragen von Zugehörigkeit, Identität, Zusammenhalt und Heimat viele Menschen bewegen. Für mich steht ‚Mama, bitte lern Deutsch‘ exemplarisch für Geschichten, die unsere Gegenwart spiegeln und uns als Gesellschaft miteinander ins Gespräch bringen.“
Durgun selbst zeigt sich stolz über die Verfilmung und lobt die beteiligten Filmschaffenden.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Verfilmung von Mama, bitte lern – Bedeutung und Ausblick
Die Dreharbeiten zum Film Mama, bitte lern sind für das Jahr 2024 geplant. Über die Besetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Mit der Umsetzung entsteht ein kulturelles Projekt, das Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte anspricht. Für die Region München stellt die Filmproduktion durch Constantin Film einen weiteren Standortvorteil im Bereich Medien und Kreativwirtschaft dar.
Für Leserinnen und Leser aus der Region bietet der Film Gelegenheit, sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen auseinanderzusetzen. Die Verfilmung sensibilisiert für Migrationserfahrungen und den Wert von Zusammenhalt in Familien unterschiedlichster Herkunft. Weitere Informationen zu regionalen Kulturveranstaltungen finden sich auf regionalupdate.de.
Ausführliche Hintergründe zu Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt stellt etwa das BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereit.
Die Umsetzung von Mama, bitte lern zeigt, wie Kultur und Gesellschaft in der Region durch mediale Erzählungen vernetzt und reflektiert werden können.
