Niedersachsen ruft zur HPV-Impfung für 9- bis 14-Jährige auf

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Niedersachsen. Zum Welt-HPV-Tag am 4. März rufen das Niedersächsische Gesundheitsministerium und das Landesgesundheitsamt zur HPV Impfung Niedersachsen Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren auf. Die Impfung schützt effektiv vor durch Humane Papillomviren (HPV) verursachten Krebserkrankungen.

Jetzt HPV schützen: HPV Impfung Niedersachsen Kinder im Fokus

Humane Papillomviren zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen in Deutschland. Jährlich erkranken hier etwa 7.000 Frauen und 3.000 Männer an HPV-bedingten Krebserkrankungen. Trotz der verfügbaren Schutzimpfung sind in Niedersachsen 2024 noch 41 Prozent der Mädchen und 60 Prozent der Jungen im empfohlenen Alter nicht geimpft. Die HPV Impfung Niedersachsen Kinder ist somit ein zentraler Baustein zur Krebsprävention.

Bedeutung und Wirkung der HPV-Impfung

Die HPV-Impfung schützt besonders wirksam, wenn sie frühzeitig, im Alter von 9 bis 14 Jahren, durchgeführt wird. Eine Impfung besteht aus zwei Teilimpfungen im Abstand von mindestens fünf Monaten. Die gängigen HPV-Impfstoffe verhindern etwa 95 Prozent der HPV-bedingten Krebserkrankungen. Die Impfung gilt als sicher, Nebenwirkungen sind meist leicht und vorübergehend, wie lokale Reaktionen oder Schwindel.

„Früh impfen schützt vor Krebs. Die HPV-Impfung ist eine wichtige Präventionsmaßnahme gegen Krebs. Zwei kleine Pikse genügen“, sagte Dr. Christine Arbogast, Staatssekretärin im Niedersächsischen Sozialministerium.

Es ist zudem wichtig, dass Nachholimpfungen vor dem 18. Geburtstag möglichst bald erfolgen. In diesen Fällen sind sie kostenfrei erhältlich. Die Impfungen können bei Kinder-, Haus- sowie Frauen- und Urologiepraxen durchgeführt werden.

Herausforderungen bei der Impfquotensteigerung

Ein großes Hindernis für eine höhere Durchimpfungsrate bei Kindern und Jugendlichen ist der seltene Kontakt zu Ärztinnen und Ärzten in der Altersgruppe der 9- bis 14-Jährigen. Um dem entgegenzuwirken, hat Niedersachsen ein Aufklärungskonzept entwickelt. Dabei arbeiten Gesundheitsministerium und Landesgesundheitsamt mit Partnern wie Krankenkassen, Arztpraxen und Apotheken zusammen, um Eltern, Kinder und Jugendliche für die HPV-Impfung zu sensibilisieren und bestehende Impfhindernisse abzubauen.

„HPV ist nicht nur ein Thema der Frauengesundheit. Auch Männer sind betroffen und können an HPV-bedingten Krebsarten erkranken“, so Dr. Fabian Feil, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes. „Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, die HPV-Impfung genauso bekannt zu machen wie andere Impfungen.“

HPV-Infektionen können neben Krebs auch zu Feigwarzen führen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen. Die Impfung beugt somit mehreren gesundheitlichen Risiken vor.

Ausblick zur HPV-Impfung in Niedersachsen

Zur Stärkung der Gesundheitsprävention setzt Niedersachsen weiterhin auf Aufklärung und niedrigschwellige Impfangebote. Eltern und Kinder werden ermutigt, sich bei Haus- und Kinderärzten sowie Fachärzten zu informieren und Impfungen wahrzunehmen. Geplante Aktionen und Kooperationen mit Partnern sollen die HPV Impfung Niedersachsen Kinder weiter vorantreiben und die Impfquote erhöhen.

Weitere Informationen rund um Impfungen und Vorsorgemaßnahmen bietet beispielsweise das Robert Koch-Institut unter rki.de sowie das Niedersächsische Gesundheitsministerium unter niedersachsen.de. Ausführliche regionale Gesundheitsinformationen finden Leserinnen und Leser auch auf regionalupdate.de.


Welt-HPV-Tag: Niedersachsen ruft zur HPV-Impfung für 9- bis 14-Jährige auf – Presseinformation des Landes Niedersachsen

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