Hamburg. Im Frühling beginnt vielerorts die Pflege von Gartenmöbeln aus Holz, dabei wird häufig Leinöl verwendet. Die Fokus-Keyphrase leinöl brandgefahr gartenmöbel weist auf wichtige Sicherheitshinweise hin, da das Auftragen des Öls mit Tüchern erhebliche Brandgefahren birgt.
Leinöl richtig nutzen
Die Verwendung von Leinöl zur Behandlung von Gartenmöbeln ist weit verbreitet, insbesondere im März zur Frühjahrspflege. Dabei reagiert das Leinöl an der Luft mit Sauerstoff, was Wärmeentwicklung verursacht. Diese Wärme kann in ölgetränkten Lappen stauen und zur Selbstentzündung führen.
Gefahr durch selbstentzündliche Lappen
Leinölgetränkte Tücher stellen das größte Risiko dar. Werden sie einfach zusammengelegt oder achtlos entsorgt, besteht Brandgefahr. Die Aktion Das sichere Haus (DSH) aus Hamburg rät daher, diese Lappen in luftdichten und nicht brennbaren Behältern, wie verschließbaren Schraubgläsern, aufzubewahren. Nach der Nutzung sollen die Lappen zum Trocknen ausgebreitet auf nicht brennbare Unterlagen gelegt und anschließend sicher entsorgt werden.
Reinigung und weitere Sicherheitstipps
Zum Reinigen verwendeter Pinsel eignet sich Leinölseife, die die Arbeit erleichtert. Um Gartenarbeiten insgesamt sicherer zu gestalten, empfiehlt die DSH zusätzlich den Gebrauch von Arbeitshandschuhen, Schutzbrillen und Gehörschutz. Weiterführende Informationen sind auf der Webseite der DSH verfügbar.
„Leinöl reagiert mit Luftsauerstoff. Dabei entwickelt sich Wärme“, sagte Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH.
- Leinöl-getränkte Lappen nur in luftdichten Behältern aufbewahren
- Lappen zum Trocknen ausgebreitet auf nicht brennbarem Untergrund lagern
- Leinölseife zur Reinigung der Werkzeuge verwenden
- Schutzkleidung bei Gartenarbeiten tragen
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Sicherheitshinweise für Hamburger Haushalte
In Hamburg und anderen Regionen ist die richtige Anwendung von Leinöl besonders relevant, da viele Haushalte ihre Holzgartenmöbel frühjahrsfit machen. Die Hinweise der DSH sollen dazu beitragen, Unfälle durch Brände zu vermeiden. Die Organisation unterstützt über 16.000 Haushalte jährlich mit Informationen rund um Unfallprävention. Für Bewohnerinnen und Bewohner von Hamburg bedeutet dies, dass sie durch einfache Vorsichtsmaßnahmen das Risiko von Haushaltsbränden erheblich reduzieren können.
Geplante Informationskampagnen und weitere Aufklärungsmaterialien sind für die kommenden Monate vorgesehen, um die Sicherheit bei der Gartenarbeit weiterhin zu erhöhen. Für detaillierte Hinweise und praktische Tipps zur Unfallsicherheit empfiehlt sich ein Besuch auf regionalupdate.de sowie der offiziellen Seite der DSH.
Weiterführende Informationen zu Brandschutz und Unfallverhütung sind auch beim Deutschen Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.V. zu finden.

