CoffeeXchange fördert deutsch-ugandische Kaffeekooperation

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Berlin. Junge Fachkräfte aus Deutschland und Uganda haben im Rahmen des Austauschprogramms CoffeeXchange innovative Konzepte für eine nachhaltige und gerechtere Kaffeestruktur entwickelt. Die deutsch ugandisch kaffeekooperation fördert dabei neue Geschäftsmodelle entlang der globalen Wertschöpfungskette.

Nachhaltige Kaffeeprojekte: deutsch ugandisch kaffeekooperation im Fokus

CoffeeXchange ist ein deutsch-ugandisches Programm, das von der Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes sowie dem Jungbauernverband Ugandas, der Young Farmers’ Federation of Uganda (UNYFA), initiiert wurde. Seit Juni 2025 vernetzt es jeweils fünf junge Fachkräfte aus beiden Ländern, um den Kaffeesektor gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Im Zentrum stehen menschenwürdige Arbeitsbedingungen und wirtschaftliche Perspektiven entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Teilnehmenden erhielten tiefgehende Einblicke in die Kaffeeproduktion, Verarbeitung und Vermarktung. In Uganda standen Praxisbesuche bei Produzent*innen und Forschungsinstitutionen auf dem Programm. Die deutschen Studienteilnehmenden lernten im Gegenzug die Konsumentenseite durch Besuche bei Fair-Trade-Organisationen, Zertifizierern und Spezialitätenröstereien kennen. Zwischen diesen Begegnungen erweiterten Webinare das Fachwissen zu direktem Handel, EU-Regularien und Klimaschutzstrategien.

Entwicklung innovativer Geschäftskonzepte

In fünf Tandems aus jeweils einer Fachkraft aus Deutschland und Uganda entstanden gemeinsam Geschäftsmodelle, die den Kaffeehandel gerechter machen sollen. Die Konzepte setzen an strukturellen Ungleichheiten im globalen Handel an, bei denen Produzentinnen oft nur einen kleinen Anteil des Endverkaufspreises erhalten. Mit dem Austauschprogramm sollen praxisnahe Lösungen gefördert werden, die nachhaltige Partnerschaften stärken und die wirtschaftlichen Bedingungen der Landwirtinnen verbessern.

Digitale Abschlussveranstaltung im März 2026

Am 26. März 2026 präsentieren die Teilnehmenden ihre Konzepte im Rahmen einer digitalen Abschlussveranstaltung von 12:00 bis 14:00 Uhr (MEZ) via Zoom. Neben den Vorträgen wird es Möglichkeiten zum Austausch mit Vertretern aus Landwirtschaft, Handel und Entwicklungszusammenarbeit geben. Interessierte können sich bis zum 20. März 2026 per E-Mail anmelden.

„CoffeeXchange stellt sich bewusst den strukturellen Ungleichheiten im globalen Kaffeehandel und entwickelt nachhaltige Konzepte für menschenwürdige Arbeit und wirtschaftliche Perspektiven“, heißt es in der Programmankündigung.

Weitere Informationen zum Programm unter CoffeeXchange und zur Veranstaltung sind beim Projektverantwortlichen Johannes Leberer ([email protected]) erhältlich. Der Austausch findet auf Englisch statt.

Für Hintergrundinformationen zur Wertschöpfungskette im Kaffeehandel bietet die Webseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) weiterführende Details: BLE – Kaffee.

Ausblick: Fortführung der deutsch ugandisch kaffeekooperation

Die Schorlemer Stiftung und ihre Partner planen, das erfolgreiche Austauschformat fortzusetzen. Geplante Schritte umfassen die Erweiterung der Teilnehmendenzahl und die Integration weiterer Akteure aus Handel und Zertifizierung. Die Ergebnisse sollen Impulse für eine gerechtere Gestaltung des Kaffeesektors in beiden Ländern geben und langfristig wirtschaftliche Chancen für junge Fachkräfte schaffen. Die kommende Abschlussveranstaltung im März 2026 dient als wichtige Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.

Mehr zu aktuellen Projekten und Initiativen finden Sie unter regionalupdate.de.

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