Landkreis Emsland lädt zur Demokratie-Podiumsdiskussion in Haselünne

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Haselünne. Anlässlich des erstmals stattfindenden Tages der Demokratiegeschichte lädt der Landkreis Emsland zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Verantwortung und Zukunft – Demokratiebildung als Grundlage für eine neue Erinnerungskultur“ ins Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne ein. Die Veranstaltung beleuchtet dabei die Rolle der Demokratiebildung und Erinnerungskultur in der Gesellschaft mit dem Fokus auf Demokratiebildung Erinnerungskultur Haselünne.

Demokratie und Erinnerung: Demokratiebildung Erinnerungskultur Haselünne

Die öffentliche Podiumsdiskussion am 18. März im Kreisgymnasium St. Ursula beginnt um 17 Uhr und bringt Vertreter aus Wissenschaft, Schule und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur gesellschaftlichen Mitgestaltung, dem Schutz der Demokratie sowie der Bedeutung der Erinnerungskultur in einer pluralen Gesellschaft. Ziel ist es, Impulse für die schulische und lokale Auseinandersetzung mit Demokratie- und Erinnerungsgeschichte zu geben.

Gäste und Moderation

Auf dem Podium diskutieren Landrat Marc-André Burgdorf, Historiker Prof. Dr. Dietmar von Reeken von der Universität Oldenburg, der Journalist Hermann Vinke, Geschichtslehrerin und Podcasterin Katrin Kleesiek-Herding, Schulleiter Norbert Schlee-Schüler sowie zwei Schüler des Kreisgymnasiums St. Ursula: Max Warzeska vom Kreisschülerrat und Erik Benten, der als dritter Bundessieger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2025 ausgezeichnet wurde. Die Moderation übernimmt Ludger Abeln, Vorstandsvorsitzender der Caritas-Stiftung.

Bedeutung von Demokratiebildung und Erinnerungskultur in Schulen

Die Kultusministerkonferenz beschreibt Erinnerungskultur als wesentlichen Bestandteil historisch-politischer Bildung, die die Entwicklung von historischem Bewusstsein und demokratischer Urteilsfähigkeit fördert. Das Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne wurde mehrfach für seine Leistungen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet und stellt damit einen geeigneten Rahmen für diese Veranstaltung dar.

„Es geht uns darum, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Mitgestaltung verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Was können wir tun, um die Demokratie zu schützen?“, sagte Landrat Marc-André Burgdorf.

Historische Bedeutung des Tages der Demokratiegeschichte

Der 18. März steht als Tag der Demokratiegeschichte für wichtige Ereignisse in Deutschland: die Gründung der Mainzer Republik 1793, die Barrikadenkämpfe der Märzrevolution 1848 in Berlin und die ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer 1990. Mit der Veranstaltung soll an diese Meilensteine erinnert und die Bedeutung demokratischer Werte herausgestellt werden.

Weitere Informationen zur Demokratiebildung in Niedersachsen finden Interessierte auf der Website des Niedersächsischen Kultusministeriums. Mehr zur Arbeit und Veranstaltungen im Landkreis Emsland bietet regionalupdate.de.

Ausblick auf weitere Aktivitäten und Engagement

Als Folge der Podiumsdiskussion plant der Landkreis Emsland, die Impulse zur Förderung der Demokratiebildung und Erinnerungskultur schulisch und lokal weiter zu verstärken. Dabei sollen insbesondere die Erfahrungen und Diskussionen aus Haselünne in die weitere Planung einfließen. Termine weiterer Veranstaltungen sind auf der Webseite des Landkreises in Kürze zu finden.

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