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Kreis Steinfurt veröffentlicht Verkehrsunfallbilanz 2025

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Kreis Steinfurt. Die Verkehrsunfallbilanz Kreis Steinfurt für das Jahr 2025 zeigt einen Rückgang der gemeldeten Unfälle um rund drei Prozent auf 12.360. Trotz sinkender Zahlen bleibt die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle mit elf Verletzten weiterhin eine Herausforderung.

Unfallzahlen Überblick Verkehrsunfallbilanz Kreis Steinfurt

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt ging 2025 leicht zurück. Mit insgesamt 12.360 gemeldeten Unfällen wurden drei Prozent weniger erfasst als im Vorjahr. Dabei kam es zu elf tödlich Verletzten, darunter fünf Pedelec-Fahrer. Besonders betroffen sind ältere Verkehrsteilnehmer ab 64 Jahren, von denen vier Pedelec-Fahrer verunglückten.

Hauptunfallursachen und Verletztenentwicklung

Etwa zwei Drittel der Unfälle mit schwersten Personenschäden sind laut Polizei durch Vorfahrt und Vorrang, nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung, Verkehrstüchtigkeit – vor allem Alkoholkonsum – sowie Abbiegen und Wenden verursacht worden. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um etwa fünf Prozent, liegt jedoch insgesamt niedriger als vor einigen Jahren. Die Leichtverletzten nahmen hingegen kontinuierlich zu, von 1.651 im Jahr 2019 auf 1.914 in 2025.

„Statistiken zählen Ereignisse. Wir sehen Schicksale!“, sagte Landrat Dr. Martin Sommer.

Mobilitätswandel und Risikogruppen im Straßenverkehr

Der Anteil der Verletzten bei Pedelecs und E-Scootern steigt. So gab es 2025 etwa 70 Prozent mehr verletzte E-Scooter-Fahrer im Vergleich zum Vorjahr. Die Kreispolizei appelliert an rücksichtsvolles und regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr. Zudem bleibt der Kreis Steinfurt ein Hotspot für Motorradfahrer. Die Zahl der verletzten Kradfahrer erhöhte sich auf 100, besonders häufig durch nicht angepasste Geschwindigkeit bedingt.

  • Rund 23 Prozent aller Unfälle geschehen mit Wildbeteiligung, etwa 2.800 pro Jahr.
  • Kinder und Jugendliche verunglückten 2025 nicht tödlich im Straßenverkehr.

„Unser Ziel ist es, die Kompetenzen älterer Menschen zur Teilnahme am Straßenverkehr zu fördern“, erläuterte Lisa Kreuzheck, Leiterin der Direktion Verkehr.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Verkehrsunfallbilanz Kreis Steinfurt – Bedeutung und Ausblick

Die Verkehrsunfallbilanz Kreis Steinfurt dokumentiert trotz eines leichten Rückgangs der Unfallzahlen nach wie vor Handlungsbedarf, insbesondere bei der Prävention gefährdeter Gruppen wie Senioren, Pedelec- und E-Scooter-Fahrer sowie Motorradfahrern. Die Zusammenarbeit im Arbeitskreis Wildunfallprävention soll die rund 2.800 Wildunfälle jährlich reduzieren. Die Kreispolizei setzt auf konsequente Geschwindigkeitskontrollen und Präventionsarbeit, auch in Schulen und Kindergärten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies erhöhte Sicherheit und Aufklärung im Straßenverkehr. Weitere Informationen sind auf der Website der Polizeibehörde Steinfurt verfügbar. Ergänzend finden Interessierte Hintergründe und aktuelle Meldungen auf regionalupdate.de.

„Passen Sie auf sich, aber auch auf andere auf und kommen Sie immer gut und sicher nach Hause!“, so die Direktorin Verkehr, Lisa Kreuzheck.

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