Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat mit dem Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“ drei herausragende Persönlichkeiten ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht dabei die Fokus-Keyphrase Umweltheldin des Jahres, mit der Angelika Linckh für ihren langjährigen Einsatz im Umwelt- und Klimaschutz geehrt wurde.
Nachhaltig engagiert jetzt
Der Bürgerschafts- und Engagementpreis der Deutschen Umwelthilfe ist mit 50.000 Euro dotiert und gilt als Deutschlands höchstdotierter Preis für zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich Umwelt und Klima. Verliehen wurden die Auszeichnungen in drei Kategorien: Angelika Linckh erhielt den Titel Umweltheldin des Jahres für ihr vielfältiges Engagement. Emma Maria Stremplat wurde als Umweltjuristin des Jahres gewürdigt, und Inga Feuser erhielt den Harald-Kächele-Preis als Umweltschützerin im Staatsdienst.
Preisträgerinnen und ihre Leistungen
Angelika Linckh ist als Ärztin und Aktivistin seit Jahrzehnten für Umwelt, Klima und Menschenrechte aktiv. Sie gründete ein feministisches Frauengesundheitszentrum mit und setzt sich unter anderem für die Verkehrswende sowie den Erhalt des Stuttgarter Kopfbahnhofs ein. Dabei zeichnet sie sich durch Hartnäckigkeit und Humor aus.
Emma Maria Stremplat gründete die erste Umweltrechtsklinik Deutschlands, die kostenlose Rechtsberatung für Umweltengagierte anbietet. Ihre Initiative entstand vor drei Jahren und wird von fachkundigen Juristen begleitet, um den Zugang zum Recht für Umweltanliegen zu erleichtern.
Engagement im Staatsdienst und Partizipation
Die Preisträgerin Inga Feuser engagiert sich als Lehrerin in Nachhaltigkeits- und Demokratieprojekten sowie als Mitbegründerin von Teachers for Future. Sie verbindet Bildung mit Umweltschutz und zeigt damit, dass Veränderung bei der Wissensvermittlung beginnt.
„Gerade in der aktuellen Zeit brauchen wir mutige Menschen, die sich für die Natur, das Klima und eine lebendige Zivilgesellschaft einsetzen“, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.
Die DUH erhielt über 700 Vorschläge, aus denen eine Jury zehn Nominierte aus der Zivilgesellschaft sowie jeweils fünf aus den Bereichen Recht und Staatsdienst auswählte. Mehr als 20.000 Menschen votierten online für die Preisträgerinnen.
Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Engagement für die Region und Ausblick
Der Preis stärkt das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz in der Zivilgesellschaft und würdigt lokale wie überregionale Engagements. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies vor allem eine verstärkte Sichtbarkeit mutiger Initiativen und Ansprechpartner*innen. Die Auszeichnung wird künftig jährlich verliehen.
Interessierte können ab sofort Vorschläge und Bewerbungen für den Bürgerschafts- und Engagementpreis 2027 einreichen. Weiterführende Informationen zu dem Preis, den Preisträgerinnen und der Bewerbung sind auf der Webseite der Deutschen Umwelthilfe verfügbar, ebenso wie aktuelle Berichte auf regionalupdate.de.
Weitere Details bietet die DUH unter https://l.duh.de/p260312a sowie https://www.duh.de/engagementpreis-druckmachen/2025/. Eine Übersicht der Partner und Unterstützer findet sich ebenfalls dort.

