Sparda-Bank West wächst im IT-Wechsel-Jahr

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Düsseldorf. Die Sparda-Bank West hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines herausfordernden IT-Wechsels ein deutliches Wachstum verzeichnet. Die Bilanzsumme stieg um sieben Prozent auf 13,9 Milliarden Euro, was die Bank zu einem der größten genossenschaftlichen Kreditinstitute in Deutschland macht. Das zeigt, dass die sparda-bank west wachstum auch in einem Transformationsjahr möglich ist.

Starkes Wachstum 2025

Die Sparda-Bank West konnte 2025 ihre operativen Kennzahlen deutlich verbessern. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 7,7 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro, hauptsächlich getrieben durch kurzfristige Einlagen. Gleichzeitig wuchs das Kundenkreditvolumen um 3,3 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Euro. Den Löwenanteil machten Baufinanzierungen aus, die 937 Millionen Euro an Neugeschäft erreichten.

IT-Wechsel als technische Revolution

Das Jubiläumsjahr der Bank stand im Zeichen eines großen IT-Projektes, bei dem vier Bankleitzahlen auf eine einzige zusammengelegt wurden. Vorstandsvorsitzender Andreas Lösing bezeichnete dies als eine „echte technische Revolution“. Trotz der dadurch entstehenden Herausforderungen und eines erhöhten Verwaltungsaufwands konnte die Bank ihre positive Entwicklung fortsetzen.

„2025 war durch unser IT-Vorhaben ein sehr anspruchsvolles Geschäftsjahr. Trotzdem haben wir unsere positive Geschäftsentwicklung fortsetzen können. Darauf sind wir stolz und bedanken uns bei unseren Mitarbeitenden, die im letzten Jahr unglaublich engagiert gearbeitet haben“, sagte Andreas Lösing.

Mitglieder- und Kundenentwicklung

Die Zahl der Mitglieder und Kunden nahm weiter leicht ab, jedoch abgeschwächt im Vergleich zu den Vorjahren. Ende 2025 zählte die Genossenschaft 505.986 Mitglieder (-1,4 Prozent) und 621.513 Kunden (-1,0 Prozent). Die Bank setzt auf eine deutschlandweite Markenkampagne unter dem Motto „da, wenn’s zählt“ sowie eine Kooperation mit Borussia Dortmund, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Jahresergebnis und Ausblick für die Region Düsseldorf und NRW

Die Sparda-Bank West erzielte ein solides Jahresergebnis mit einem Jahresüberschuss von 15,2 Millionen Euro, was einer Steigerung von 12,9 Prozent entspricht. Das Teilbetriebsergebnis verbesserte sich um 8,9 Prozent auf 37,8 Millionen Euro. Der Vorstand schlägt eine Dividende von vier Prozent je Genossenschaftsanteil vor, was insgesamt 12,4 Millionen Euro an die Mitglieder ausschüttet. Die harte Kernkapitalquote von 20,3 Prozent unterstreicht die stabile Kapitalausstattung.

Für das laufende Jahr 2026 plant die Bank, mindestens 10.000 neue Girokunden zu gewinnen und das Baufinanzierungsgeschäft mit einem Neugeschäftsvolumen von rund einer Milliarde Euro weiter auszubauen. Schrittweise sollen auch Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben stärker gefördert werden. Ziel ist es, die Ertragskraft nachhaltig zu stärken und die Position als verlässlicher Finanzpartner im Rhein-Ruhr-Gebiet und darüber hinaus weiter zu festigen.

Die Sparda-Bank West, mit Sitz in Düsseldorf und einer Zweigniederlassung in Münster, betreut Kunden in fast ganz Nordrhein-Westfalen sowie in Teilen Niedersachsens. Weitere Informationen zur Bank und ihren Angeboten finden sich auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Webseite der Bank sparda-west.de.


Für Bürgerinnen und Bürger in der Region bedeutet das Wachstum der Sparda-Bank West eine stabile finanzielle Basis und attraktive Angebote, vor allem im Bereich Baufinanzierung. Die geplante Ausweitung der Kundenbasis und der Ausbau digitaler Services dürften zukünftig eine größere Kundenvielfalt und verbesserte Serviceleistungen bringen. Zudem zeigt die Kombination aus traditionellem genossenschaftlichen Ansatz und moderner IT-Infrastruktur, dass sich regionale Banken auch in einem sich wandelnden Markt erfolgreich behaupten können.

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