Mit dem Rollator sicher im Alltag unterwegs

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Berlin. Ein Rollator kann die Mobilität und Selbstständigkeit gerade älterer Menschen deutlich erhöhen. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, den Rollator sicher zu nutzen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) gibt dazu in einem aktuellen Ratgeber wertvolle Hinweise.

Rollator sicher nutzen

Der Rollator ist ein zentrales Hilfsmittel für Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit. Wichtig ist, dass das Modell genau auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist und fachlich beraten sowie angepasst wird. Daniela Sulmann, Pflegeexpertin beim ZQP, betont:

„Wichtig ist, dass ein Rollator den eigenen Bedürfnissen und konkreten Einsatzbedingungen möglichst gut entspricht. Daher sollte man sich bei der Auswahl fachlich beraten lassen und verschiedene Modelle ausprobieren.“

Neben der Auswahl spielt die richtige Handhabung eine wesentliche Rolle. Falscher Umgang erhöht das Sturzrisiko erheblich. Im Ratgeber wird erklärt, wie man die Körperhaltung beim Gehen, Drehen oder beim Überwinden von Hindernissen wie Bordsteinkanten verbessert. Auch das Anpassen der Wohnumgebung – etwa durch Entfernen von Stolperfallen wie Teppichen – kann die sichere Nutzung zu Hause erleichtern.

Praktische Tipps für den Alltag

  • Griffhöhe und Bremsen korrekt einstellen lassen
  • Höfeste Schuhe tragen und ausreichend Zeit für Wege einplanen
  • Training von Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht durchführen
  • Regelmäßige Wartung des Rollators, inklusive Bremsenprüfung und Reifenluftdruck

Ein professionell angeleitetes Rollator-Training wird empfohlen und ist beispielsweise über Physiotherapeuten, Kliniken oder die Deutsche Verkehrswacht verfügbar. So können Nutzer lernen, ihre Gehhilfe sicherer zu handhaben.

Mobil unterwegs mit dem Rollator

Das ZQP weist außerdem darauf hin, dass die Nutzung des Rollators im öffentlichen Raum besondere Herausforderungen mit sich bringt. Wer mit dem Rollator Bus oder andere Verkehrsmittel nutzt, sollte sich die nötigen Grundregeln aneignen, um sicher unterwegs zu sein.

„Wer mit dem Rollator unterwegs ist, sollte ebene, gut befahrbare und beleuchtete Wege bevorzugen“, so Sulmann.

Die richtige Vorbereitung hilft, Risiken zu minimieren und die Vorteile der Gehhilfe voll auszuschöpfen.

Weitere Informationen und den vollständigen Ratgeber „Rollator“ finden Interessierte auf der Seite des Zentrums für Qualität in der Pflege. Weitere Tipps rund um Mobilität und Pflege bietet auch das Bundesministerium für Gesundheit.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Relevanz und Ausblick für Betroffene

Für ältere Menschen in der Region ist der richtige Umgang mit dem Rollator ein wichtiger Faktor für Alltagsmobilität und Sicherheit. Pflegeeinrichtungen, Sanitätsfachgeschäfte sowie Pflegestützpunkte vor Ort bieten Beratung und Hilfestellungen an. Die regelmäßige Wartung der Gehhilfen kann in spezialisierten Fachgeschäften erfolgen.

Zudem sind regional organisierte Schulungen und Trainingskurse wichtige Angebote, um Nutzerinnen und Nutzer fit im Umgang mit dem Rollator zu machen. Eng verbunden damit ist die enge Zusammenarbeit von Hausärzten, Physiotherapeuten und Orthopäden, um individuelle Hilfe bedarfsgerecht zu gewährleisten.

Durch fachliche Unterstützung und eine bewusste Nutzung lässt sich die Lebensqualität älterer Menschen in der Region deutlich verbessern und das Sturzrisiko senken. Wer einen Rollator benötigt oder darüber nachdenkt, sollte professionelle Beratung in Anspruch nehmen und auf die Angebote in der näheren Umgebung zurückgreifen.

Mehr zum Thema finden Sie auch auf regionalupdate.de, Ihrem Magazin für lokale Gesundheitsthemen und Pflegeinfos.

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