Junge Selbstständige fordern Bürokratieabbau

Anzeige

Frankfurt am Main. Für viele Gründerinnen und Gründer in Deutschland steht der Buerokratieabbau Selbststaendige Deutschland an oberster Stelle, um den Start in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Eine Blitzumfrage der Gründerplattform zeigt, dass neben weniger Bürokratie auch finanzielle Entlastungen und mehr Wertschätzung gefordert werden.

Weniger Bürokratie jetzt

Die Umfrageergebnisse der Gründerplattform, die von der KfW und dem Bundeswirtschaftsministerium initiiert wurde, verdeutlichen das klare Anliegen vieler Existenzgründer: Bürokratie soll abgebaut werden. 44 Prozent der Befragten nannten dies als wichtigstes politisches Ziel. Konkret wünschen sie sich eine Vereinfachung steuerlicher Regelungen, eine digitale und kostengünstige Abwicklung von Gründungen sowie kürzere Bearbeitungszeiten bei Anträgen.

Neben diesem zentralen Thema forderten 27 Prozent der Teilnehmenden finanzielle Entlastungen. Dazu zählen niedrigere Krankenversicherungsbeiträge und Steuern. Weitere 15 Prozent legten Wert auf Gleichstellung und Fairness gegenüber Arbeitnehmern sowie auf eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung von Unternehmertum und Innovation.

Fokus auf die Gründerplattform

Die Gründerplattform unterstützt Gründerinnen und Gründer mit hilfreichen Informationen und digitalen Werkzeugen während des Gründungsprozesses. Obwohl die im Februar 2026 durchgeführte Blitzumfrage nicht repräsentativ ist, bietet sie wichtige Einblicke in die Stimmung und Bedürfnisse der (werdenden) Selbstständigen in Deutschland.

„Deutschland benötigt mehr Gründergeist. Dafür ist es auch essenziell, dass es Gründerinnen und Gründern so einfach wie möglich gemacht wird, sich auf ihre tägliche Arbeit zu konzentrieren. Daran hapert es derzeit“, sagte Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Optimismus trotz Herausforderungen

Trotz der kritischen Hinweise auf den Bürokratieaufwand sind viele Gründerinnen und Gründer bezüglich ihrer Zukunft zuversichtlich. 61 Prozent der Befragten glauben, dass sich ihre persönliche Situation im Jahr 2026 verbessern wird, während in der Gesamtbevölkerung nur 57 Prozent ähnlich optimistisch sind. Allerdings berichteten 44 Prozent von Schwierigkeiten im Jahr 2025, was auf gewisse Belastungen hinweist.

Beispiel:

  • 44 Prozent wünschen sich Bürokratieabbau,
  • 27 Prozent setzen auf finanzielle Entlastungen,
  • 15 Prozent plädieren für Gleichstellung und mehr Wertschätzung.

Beispiel:

  • 61 Prozent erwarten eine bessere Zukunft,
  • 44 Prozent empfanden 2025 als schlechtes Jahr.

Beispiel:

  • Die Gründerplattform arbeitet mit KfW und Bundeswirtschaftsministerium zusammen,
  • Umfrage fand im Februar 2026 statt,
  • Ergebnis ist nicht repräsentativ, aber aussagekräftig.

Beispiel:

  • Vereinfachte steuerliche Regeln,
  • digitale Gründungsprozesse,
  • kürzere Antragsbearbeitungen.

Mehr Informationen zur Gründerplattform und zur KfW finden Interessierte auf regionalupdate.de. Weiterführende Details zur Volkswirtschaft und zu Gründerstatistiken bietet die KfW auf ihrer offiziellen Website: KfW Volkswirtschaft.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung des Bürokratieabbaus für Gründerinnen und Gründer in Deutschland

In Deutschland ist die Gründerszene eine wichtige Triebfeder für Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Ein spürbarer Bürokratieabbau kann den Start in die Selbstständigkeit erleichtern und zu nachhaltigen Erfolgen führen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies mehr unternehmerische Freiheit und potenziell neue Arbeitsplätze. Die Politik ist aufgerufen, konkrete Schritte zur Vereinfachung der Gründungsprozesse umzusetzen und finanzielle Hürden abzubauen. Voraussichtlich werden im Laufe des Jahres weitere Initiativen folgen, um die Optimierung der Rahmenbedingungen für Gründer zu unterstützen. Zentral bleibt die Förderung eines positiven Gründungsklimas, das langfristig die Wirtschaftskraft in Deutschland stärkt.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel