Wiesbaden. Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,4 % gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der Auftragsbestand hingegen einen Anstieg von 6,6 %.
Auftragsbestand sinkt leicht: Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe 2026
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe verzeichnete im Januar 2026 einen leichten Rückgang von 0,4 % im Vergleich zum Dezember 2025. Diese Daten basieren auf vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts und berücksichtigen saisonale sowie kalendarische Einflüsse.
Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver
Im Gegensatz zur monatlichen Entwicklung zeigte sich zum Januar 2025 ein deutliches Wachstum. Der reale Auftragsbestand stieg kalenderbereinigt um 6,6 %, was auf eine anhaltend gute Nachfrage im Verarbeitenden Gewerbe hinweist.
Reichweite des Auftragsbestands bleibt stabil
Die Reichweite des Auftragsbestands lag im Januar 2026 bei 8,3 Monaten. Dieser Wert gibt an, wie lange die bestehenden Aufträge bei gleichbleibendem Produktionsniveau theoretisch ausreichen würden und dient als Indikator für die Auslastung der Branche.
„Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,4 % gesunken“, teilte das Statistische Bundesamt mit.
Für weiterführende Daten und Updates lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts unter destatis.de. Mehr zu wirtschaftlichen Entwicklungen und Brancheninformationen finden Sie auch bei regionalupdate.de.
Ausblick und weitere Entwicklungen
Die Entwicklung des Auftragsbestands im Verarbeitenden Gewerbe wird weiterhin genau beobachtet, um Rückschlüsse auf die Konjunktur und Produktionsplanung ziehen zu können. Für die kommenden Monate sind weitere Datenveröffentlichungen durch das Statistische Bundesamt geplant, die Aufschluss über die Dynamik in der Branche geben werden.

