Hamburg. Das Kunstmagazin ART würdigt mit dem ART Kuratorenpreis Ausstellung herausragende kuratorische Leistungen im deutschsprachigen Raum. Für die Auszeichnung 2025 nominiert die Redaktion zwölf besondere Ausstellungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Beste Ausstellung 2025
Der ART Kuratorenpreis Ausstellung wird seit 2015 jährlich verliehen und zählt zu den wichtigsten Preisen für Kuratorinnen und Kuratoren im Bereich der bildenden Kunst. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Expertenjury, die jährlich neu zusammengesetzt wird.
Die Preisverleihung findet am 15. April 2026 in den Räumlichkeiten des Auktionshauses VAN HAM in Köln statt. Die Trophäe, eine eigens dafür angefertigte Bronzeskulptur des Düsseldorfer Künstlers Jan Albers, wird den Gewinnerinnen oder Gewinnern übergeben.
Nominierte Ausstellungen 2025
Zu den nominierten Ausstellungen gehören Werke und Themen aus unterschiedlichen Regionen und Kunstbereichen:
- Museum Barberini, Potsdam: „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst“ (Michael Philipp)
- Fondation Beyeler, Basel/Riehen: „Nordlichter“ (Ulf Küster)
- MMK TOWER, Frankfurt am Main: „Trisha Donnelly“ (Susanne Pfeffer)
- Museum für Angewandte Kunst, Wien: „PECHE POP. Dagobert Peche und seine Spuren in der Gegenwart“ (Anne-Katrin Rossberg, Claudia Cavallar)
- Museum Folkwang, Essen / Staatliche Kunstsammlungen Dresden: „William Kentridge. Listen to the Echo“ (Tobias Burg mit Team)
- Bucerius Kunst Forum, Hamburg: „In Her Hands. Bildhauerinnen des Surrealismus“ (Katharina Neuburger, Renate Wiehager)
- Grassi Museum, Leipzig: „Formen der Anpassung. Kunsthandwerk und Design im Nationalsozialismus“ (Frank Werner mit Team)
- Haus der Kunst, München: „Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968“ (Andrea Lissoni mit Team)
- Kunsthistorisches Museum, Wien: „Michaelina Wautier. Malerin“ (Gerlinde Gruber)
- Neue Nationalgalerie, Berlin: „Lygia Clark. Retrospektive“ (Irina Hiebert Grun, Maike Steinkamp)
- Museum Brandhorst, München / Museum Ludwig, Köln: „Fünf Freunde. John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly“ (Achim Hochdörfer, Yilmaz Dziewior mit Team)
- Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser: „European Realities. Realismusbewegungen der 1920er und 1930er Jahre in Europa“ (Anja Richter)
„Der ART Kuratorenpreis zeigt die Vielfalt und Qualität der aktuellen Ausstellungsszene im deutschsprachigen Raum“, sagte eine Sprecherin der ART-Redaktion.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
ART Kuratorenpreis Ausstellung: Bedeutung für Kulturinteressierte in der Region
Für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten die nominierten Ausstellungen eine hervorragende Gelegenheit, zeitgenössische wie historische kunsthistorische Positionen zu entdecken. Die Ausstellungen sind an verschiedenen renommierten Museen und Kunstinstitutionen zu sehen und präsentieren ein breites Themenspektrum von Surrealismus über Design im Nationalsozialismus bis hin zu innovativen Gegenwartskünstlern.
Mit der Verleihung des ART Kuratorenpreises wird das kulturelle Angebot in der Region zusätzlich hervorgehoben und gestärkt. Besucherinnen und Besucher können sich auf kuratierte Ausstellungen freuen, die durch fachkundige Auswahl und Engagement bestechen. Die Preisverleihung am 15. April 2026 bietet zudem eine Plattform für den Austausch innerhalb der Kunstszene.
Weitere Informationen sowie eine Übersicht zu aktuellen und kommenden Ausstellungen finden Interessierte auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Webseite des Kunstmagazins ART unter art-magazin.de.
ART Kuratorenpreis Ausstellung – mehr zum Thema
Informationen zum ART Kuratorenpreis (ART Magazin)

