Niedersachsen sichert digitale Ausstattung für Schulen ab 2027

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Niedersachsen. Das Land Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf die dauerhafte Finanzierung und Administration der digitalen Ausstattung an Schulen verständigt. Die Vereinbarung umfasst die Ausgabe digitaler Endgeräte an Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sowie eine deutliche Erhöhung der Mittel zur schulischen Systembetreuung – ein wichtiger Schritt für die digitalisierung schulnetz niedersachsen.

Niedersachsen stärkt Digitalisierung

Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen

Niedersachsen plant, die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab dem Schuljahr 2024/25 mit digitalen Endgeräten flächendeckend sicherzustellen. Dabei erhalten auch alle Lehrkräfte unabhängig von Schulform und Jahrgang ein Gerät. Das Land will in diesem Rahmen bis 2031 rund 800 Millionen Euro investieren, unter anderem aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes.

Ziel ist es, die technische Ausstattung an Schulen zu verbessern und damit moderne, digitale Lernformen zu ermöglichen. Die gesetzliche Verankerung im Niedersächsischen Schulgesetz sorgt für eine klare Zuständigkeit des Landes für die Digitalisierung der Schulen.

Erhöhung der Mittel für IT-Administration

Die bisher vom Land gezahlten 11 Millionen Euro jährlich für die schulische IT-Administration sollen zum Jahr 2027 auf 23,5 Millionen Euro steigen. Zudem wird ein Zuschuss von 125 Euro für die IT-Betreuung pro neu angeschafftem Endgerät eingeführt. Ab 2028 sollen die Mittel automatisch an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst angepasst werden, was Dynamik und Planungssicherheit schafft.

Diese finanzielle Unterstützung entlastet die Kommunen erheblich, die bisher große Teile der Kosten für die digitale Systembetreuung tragen mussten. Die Regelung trägt dazu bei, digitale Infrastruktur und pädagogische Arbeit besser aufeinander abzustimmen.

Gemeinsames Engagement für Bildungsgerechtigkeit

Ministerpräsident Olaf Lies betont, dass gute Bildung auch in der digitalen Welt nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf. Er unterstreicht den Schulterschluss zwischen Land und Kommunen als Grundlage für den Erfolg des Projekts.

„Gute Bildung darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern – auch nicht in der digitalen Welt. […] Mit der gesetzlichen Verankerung des Programms und einer fairen Verteilung der Verantwortung für die IT-Administration machen wir unsere Schulen digitaler und zukunftsfest.“, sagte Lies.

Kultusministerin Julia Willie Hamburg hebt hervor, dass durch die Einigung auf eine dauerhafte Finanzierung die Kommunen spürbar entlastet werden und zugleich Planungssicherheit für die Schulträger entsteht.

Weitere Stimmen aus den kommunalen Verbänden bestätigen die Bedeutung der Vereinbarung für die Rechtssicherheit und eine nachhaltige Finanzierung, verweisen allerdings auch auf die Herausforderungen bei den tatsächlichen Verwaltungskosten vor Ort.

Ausbau der Digitalisierung an Schulen: Weitere Entwicklungen

Für die kommenden Jahre wird Niedersachsen die Bezahlung der IT-Administration dynamisch an die Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst koppeln. Das soll eine nachhaltige Klärung der Finanzierung und eine langfristige Planung ermöglichen. Bis 2031 sind Investitionen von rund 800 Millionen Euro in die Digitalisierung der Schulen geplant.

Die neue gesetzliche Regelung im Niedersächsischen Schulgesetz wird die Verantwortung des Landes für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten klar festschreiben und so künftig Streitigkeiten oder Unsicherheiten bei der Zuständigkeit vermeiden.

Für Interessierte liegt die offizielle Pressemitteilung des Kultusministeriums Niedersachsen bereit: Land und Schulträger sichern die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten. Weitere Informationen rund um Bildung und Digitales in Niedersachsen finden Leser bei regionalupdate.de.

Mit der aktuellen Vereinbarung hat Niedersachsen einen wichtigen Meilenstein in der digitalisierung schulnetz niedersachsen erreicht. Die verbindliche Regelung der Verantwortlichkeiten, die deutlich erhöhte finanzielle Unterstützung und die langfristige Planungssicherheit schaffen die Voraussetzung, um Schulen zukunftsfähig und chancengerecht digital auszustatten. Weitere Schritte werden in der Umsetzung der digitalen Lernmittel und der stetigen Anpassung der IT-Betreuung folgen.

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