LBEG genehmigt Energietransportleitung ETL 179.200 von Bützfleth nach Deinste

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Bützfleth. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat die Energietransportleitung (ETL) 179.200 „Bützfleth – Deinste“ endgültig genehmigt. Die energietransportleitung butzflet deinste ist damit für den Bau und Betrieb freigegeben und soll die Anbindung des neuen LNG-Terminals bei Stade an das Fernleitungsnetz sichern.

Genehmigung für ETL 179.200

Die ETL 179.200 „Bützfleth – Deinste“ ist ein zentraler Abschnitt der geplanten Energietransportleitung 179. Sie dient der Verstärkung und dem Ausbau des Fernleitungsnetzes zur Sicherstellung der Erdgasversorgung in der Region. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den Antrag der Gasunie Deutschland Transport Services GmbH auf Planfeststellung nun endgültig genehmigt. Bereits im Oktober 2023 war ein vorzeitiger Baubeginn für einzelne Teilmaßnahmen genehmigt worden.

Die Leitung verläuft über eine Länge von etwa 18 Kilometern westlich um Stade herum. Zum Vorhaben gehören unter anderem die Erweiterung und der Betrieb der bestehenden Station Bützfleth S2, der Armaturenplatz Wiepenkathen S3 sowie die Übergabestation Deinste S4. Die Leitung wird in einer Tiefe von mindestens einem Meter verlegt, teils bis zu fünf Metern. Dies erfolgt überwiegend in offener Grabenbauweise, in einzelnen Abschnitten auch mit sogenannter geschlossener Bauweise, bei der die Oberfläche nicht beansprucht wird. Die dauerhaft geschützte Trasse erhält einen zehn Meter breiten Schutzstreifen.

Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden

Im Genehmigungsverfahren wurden alle relevanten Träger öffentlicher Belange und anerkannte Naturschutzvereinigungen eingebunden. Anstelle eines Erörterungstermins fand eine Onlinekonsultation statt, um Einwendungen und Stellungnahmen zu berücksichtigen. Nach Prüfung zieht das LBEG keine Hinderungsgründe an der Planfeststellung, so dass die Genehmigung erteilt wurde.

„Unter Aufgabe von zahlreichen Nebenbestimmungen sind keine Hinderungsgründe entgegenzusetzen“, erklärte das LBEG.

Betroffen sind die Samtgemeinden Fredenbeck, Lühe und Oldendorf-Himmelpforten sowie die Hansestadt Stade im Landkreis Stade.

Nächste Schritte und weiterführende Infos

Das Bauvorhaben ist im Netzentwicklungsplan Gas 2022-2032 der Bundesnetzagentur enthalten. Die Inbetriebnahme der Leitung ist bis Dezember 2026 vorgesehen, um den Anschluss des neuen LNG-Terminals bei Stade an das Fernleitungsnetz zu gewährleisten. Die Planfeststellungsunterlagen sind zwei Wochen lang online abrufbar; die digitale Auslegung erfolgte vom 16. bis 30. April 2024.

Weitere Informationen zu den Planfeststellungsverfahren und rechtlichen Hintergründen stellt das LBEG auf seiner Webseite bereit. Lesen Sie auch den Beitrag zu nachhaltigen Energienetzen auf regionalupdate.de und informieren Sie sich zum Netzentwicklungsplan Gas bei der Bundesnetzagentur.

Ausblick auf den weiteren Verlauf der Energietransportleitung butzflet deinste

Der nächste Schritt ist die Umsetzung der Bauarbeiten für die ETL 179.200, die in den kommenden Jahren zur Fertigstellung des Energienetzes beitragen wird. Die Gasunie plant, alle Baumaßnahmen gemäß der Planfeststellung zügig und unter Berücksichtigung umweltrechtlicher Auflagen durchzuführen. Die Fertigstellung der Leitung ermöglicht eine verbesserte Versorgungssicherheit und stärkt die energetische Infrastruktur im Raum Stade.

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