Haselünne. Im März 2026 beginnt vor dem Amtsgericht Meppen der Prozess wegen sexueller Nötigung Haselünne 2024. Der Angeklagte soll Anfang 2024 bei einem Übergriff in Haselünne schwere Straftaten verübt haben.
Sexueller Übergriff Prozess
Angeklagt ist ein 34-Jähriger, der der Staatsanwaltschaft Osnabrück zufolge mehrere Straftaten begangen haben soll. Er soll sich zum Wohnhaus des Opfers begeben haben, um dort Bargeld, Wertgegenstände und das Auto der Frau an sich zu bringen. Das Ziel war angeblich, mit dem Pkw in die Niederlande zu fahren, um Betäubungsmittel zu erwerben.
Am Tatort soll der Angeklagte die Haustür ohne Klingeln oder Klopfen aufgebrochen haben. Die Frau war zu dem Zeitpunkt nur mit einem Bademantel bekleidet. Nachdem sie das Geräusch hörte, ging sie die Treppe herunter, wo der Angeklagte sie packte und ins Schlafzimmer zog. Dort soll er sie aufgefordert haben, sich auszuziehen, um sexuelle Handlungen zu erzwingen. Aus Angst habe das Opfer der Aufforderung nachgegeben. Als das Opfer ankündigte, dass Freunde bald kämen, zog sich der Angeklagte wieder an und sperrte die Frau im Schlafzimmer ein.
Details der Tat
Der Angeklagte soll Schlüssel und 20 Euro Bargeld an sich genommen haben. Zudem entwendete er ein Mobiltelefon, das die Frau auf der Treppe fallen gelassen hatte. Trotz des Konsums von Alkohol und Cannabis und ohne gültige Erlaubnis zum Führen des Fahrzeugs soll er mit dem Auto der Geschädigten weggefahren sein. Auf der Fahrt kollidierte er mit einem Bordstein sowie einem Leitpfosten, entfernte sich jedoch vom Unfallort, ohne den Schaden zu prüfen.
„Zur Aufklärung der Taten hat das Gericht 2 Zeugen geladen“, teilte die Pressestelle des Amtsgerichts Meppen mit.
Die öffentliche Sitzung findet am 25. März 2026 um 13:00 Uhr im Saal II des Amtsgerichts Meppen statt. Für weitere Informationen stellt das Gericht neben der Vorsitzenden Richterin Hopster auch die Kontaktdaten anderer beteiligter Richter zur Verfügung.
Weitere Verfahren und Ausblick
Der Prozess im Fall der sexuellen Nötigung Haselünne 2024 wird mit Zeugenanhörungen fortgeführt. Eine finale Entscheidung steht noch aus. Sitzungen können kurzfristig ausfallen, weshalb aktuelle Informationen beim Amtsgericht Meppen eingeholt werden sollten.
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Weiterführende Informationen zu Opferschutz und rechtlichen Verfahren bei sexueller Gewalt bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an.

