Erzeugerpreise für Dienstleistungen 2025 um 2,2 % gestiegen

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Wiesbaden. Die Erzeugerpreise Dienstleistungen 2025 sind im Jahresdurchschnitt um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Statistische Bundesamt berichtet von einem moderaten Anstieg, der aber in einzelnen Wirtschaftsbereichen deutliche Unterschiede aufweist.

Preise steigen moderat: Erzeugerpreise Dienstleistungen 2025 im Detail

Übersicht der Preisentwicklung im Dienstleistungsbereich

Im vierten Quartal 2025 lagen die Erzeugerpreise 2,1 Prozent über dem Vorjahresquartal. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 stiegen die Preise leicht um 0,3 Prozent. Insgesamt zeigt sich ein abgeschwächtes Wachstum gegenüber den Vorjahren, das sich allerdings je nach Sektor unterschiedlich darstellt.

Entwicklung in Verkehrs- und Logistikdienstleistungen

Im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei stiegen die Preise im Jahr 2025 um 1,5 Prozent. Dabei fiel der Preisanstieg bei Sonstigen Post-, Kurier- und Expressdiensten mit 4,9 Prozent besonders hoch aus. Auch der Straßengüterverkehr verzeichnete mit 2,3 Prozent ein moderates Wachstum. Ursachen für diese Steigerungen sind zum Beispiel höhere CO2-Abgaben und Lohnzuwächse. Demgegenüber sank der Preis für die Güterbeförderung auf See deutlich um 10,6 Prozent, insbesondere im vierten Quartal mit einem Rückgang von 14,3 Prozent. Überkapazitäten und schwache Nachfrage führten zudem zu einem Preisrückgang bei Speditionsleistungen um 1,5 Prozent.

Preise im Bereich Information und Kommunikation

Der Sektor Information und Kommunikation verzeichnete 2025 einen Preisanstieg von 1,6 Prozent. Besonders die Bereiche Software und Softwarelizenzen (plus 2,3 Prozent) sowie IT-Beratung und Support (plus 1,8 Prozent) wiesen höhere Preise auf. Die leicht gestiegenen Preise gehen unter anderem auf steigende Allgemeinkosten und Löhne zurück. Eine Ausnahme bildet die drahtlose Telekommunikation, deren Preise leicht um 0,6 Prozent zurückgingen.

Grundstücks- und Wohnungswesen sowie wissenschaftliche Dienstleistungen

Im Grundstücks- und Wohnungswesen stiegen die Preise um 2,2 Prozent, wobei Vermittlungs- und Verwaltungsdienstleistungen stärker zulegten (plus 2,8 Prozent) als die Mieten (plus 1,9 Prozent). Im Bereich freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen erhöhten sich die Preise um 2,5 Prozent. Hier waren insbesondere Rechnungswesen (plus 5,0 Prozent) und Rechtsberatung (plus 4,1 Prozent) betroffen. Neue Vergütungsordnungen und gestiegene Kosten begründen diese Entwicklung.

Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen mit stärkstem Preisanstieg

Der stärkste Preisanstieg mit 3,3 Prozent wurde im Bereich Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen verzeichnet. Innerhalb dieses Bereichs stiegen die Preise für Reinigungsleistungen um 4,9 Prozent und für die befristete Überlassung von Arbeitskräften um 3,5 Prozent. Die Ursachen lagen vor allem in Tariferhöhungen und gestiegenen Betriebskosten.

„Die Ursachen für die Preiserhöhungen basieren auf den Angaben der befragten Unternehmen“, so das Statistische Bundesamt.

  • Erzeugerpreise für Dienstleistungen insgesamt: +2,2 % gegenüber 2024
  • Preisanstieg im Verkehr und Lagerei: +1,5 %
  • Deutlicher Preisrückgang in der See- und Küstenschifffahrt: -10,6 %
  • Preise im Bereich Information und Kommunikation: +1,6 %
  • Preissteigerungen im Grundstücks- und Wohnungswesen: +2,2 %
  • Höchster Anstieg bei Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen: +3,3 %

Weitere Zahlen und Hintergründe bietet das Statistische Bundesamt.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Regionale Auswirkungen der Erzeugerpreise Dienstleistungen 2025

Die moderate Steigerung der Erzeugerpreise für Dienstleistungen im Jahr 2025 kann Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft und die Verbraucherpreise haben. In Wiesbaden und der Umgebung beeinflussen vor allem die Entwicklungen in den Bereichen Verkehr, Logistik und Immobilienwirtschaft die Kosten für Unternehmen und private Haushalte. Für die kommenden Monate ist angesichts der aktuellen Wirtschaftslage mit einer stabilen bis leicht steigenden Tendenz bei Dienstleistungspreisen zu rechnen. Weitere Details und aktuelle Entwicklungen zum Thema Erzeugerpreise bietet regionalupdate.de. Für allgemeine Hintergrundinformationen lohnt ein Blick auf die Seite des Statistischen Bundesamts.

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