München. Eine aktuelle Umfrage von Civey im Auftrag von Angelini Pharma zeigt, dass das Wissen in Deutschland über Epilepsie Behandlungsmöglichkeiten Aufklärung oft unzureichend ist. Viele Menschen kennen nur die medikamentöse Therapie, während modernere oder ergänzende Behandlungsformen deutlich weniger bekannt sind.
Epilepsie besser verstehen
Die Befragung mit 5.000 Teilnehmenden verdeutlicht, dass 39,6 Prozent der Deutschen keine Behandlungsmethoden bei Epilepsie benennen können. Auch unter denjenigen, die angeben, Epilepsie erklären zu können, sind es noch 25,4 Prozent. Die bekanntesten Therapieformen sind Antiepileptika, die 55,3 Prozent der Gesamtbevölkerung geläufig sind, sowie Stimulationsverfahren, die 21,8 Prozent kennen, und Lebensstilmanagement mit 14,1 Prozent.
Unterschiedliche Therapieansätze im Blick
Neben der medikamentösen Behandlung sind weitere Optionen wie chirurgische Eingriffe, Psychotherapie, Rehabilitation und diätische Maßnahmen Teil der Behandlung, jedoch nur einem kleinen Teil der Bevölkerung vertraut:
- Chirurgische Eingriffe: 12,9 Prozent der Gesamtbevölkerung
- Psychotherapie: 8,7 Prozent
- Rehabilitation: 6,6 Prozent
- Diätische Therapien: 3,7 Prozent
Diese Zahlen zeigen, dass vielseitige Behandlungsformen oft unbekannt bleiben und daher selten in Betracht gezogen werden.
Herausforderungen für Betroffene und Angehörige
Johannes Inama, Geschäftsführer bei Angelini Deutschland, betont:
„Es ist alarmierend, wie wenig über die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten von Epilepsie bekannt ist. Epilepsie ist eine komplexe Erkrankung, die oft einen multimodalen Therapieansatz erfordert. Wenn die Öffentlichkeit – und damit auch potenzielle Betroffene und deren Angehörige – diese Optionen nicht kennt, kann dies die Suche nach der optimalen Behandlung erschweren und die Lebensqualität unnötig mindern.“
Angelini Pharma setzt sich deshalb verstärkt für umfassende Aufklärung ein, um Betroffenen die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und nächster Schritt bei der Epilepsie Behandlungsmöglichkeiten Aufklärung
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen einen wichtigen Handlungsbedarf auch in der Region München und darüber hinaus. Für Betroffene, deren Angehörige und medizinisches Fachpersonal bietet ein gründlich informiertes Wissen über die verschiedenen Therapieoptionen die Grundlage für eine bessere Behandlung und Lebensqualität.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, dass sie sich aktiv informieren sollten, etwa über offizielle Gesundheitsportale wie gesundheitsinformation.de, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Auch regionale Ärzte und Kliniken stehen in der Pflicht, umfangreiche Aufklärung anzubieten.
Angelini Pharma plant, Aufklärungsveranstaltungen und Informationskampagnen durchzuführen, um das Bewusstsein in der Bevölkerung gezielt zu erhöhen und den Zugang zu modernen Therapieformen zu erleichtern. Weitere Informationen und zukünftige Termine dazu werden auf regionalupdate.de veröffentlicht.

