Reallohnplus für M+E Beschäftigte trotz Krise

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München. Zum 1. April 2026 steigen die Entgelte der Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie um 3,1 Prozent. Die Lohnerhoehung Metall Elektro ist Teil der Tarifvereinbarung von November 2024 und tritt in die zweite Stufe ein.

Tariferhoehung 2026 sichern

Der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm) betont, dass diese Lohnerhöhung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen umgesetzt wird. Viele Unternehmen in der Branche haben bereits ihre Belastungsgrenze erreicht. Im Jahr 2025 gingen etwa 21.000 Arbeitsplätze verloren, und für 2026 wird ein ähnliches Niveau prognostiziert.

Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigte

Die Erhöhung ist für viele Betriebe ungünstig terminiert. Steigende Lohnkosten erschweren den Wettbewerb und führen möglicherweise zu Investitionsverlagerungen ins Ausland. Der vbm fordert daher eine Reform der Sozialversicherung und einen Rückgang der Arbeitskosten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Nettoeffekt der Lohnerhöhung

Bei einem Facharbeiter der Entgeltgruppe 5 mit 3,1 Prozent mehr Bruttolohn sind nach Steuern und Sozialabgaben nur etwa 63 Euro netto mehr übrig von den 123 Euro brutto. Die Arbeitgeberbelastung inklusive Sozialversicherungsbeiträge liegt bei rund 150 Euro monatlich.

„Es ist erschreckend, wie viel Geld den Menschen von der Lohnerhöhung durch Steuern und Sozialabgaben wieder weggenommen wird und wie hoch auf der anderen Seite die Kosten für die Arbeitgeber sind“, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm.

Erwartung an die nächste Tarifrunde

Für die Tarifverhandlungen im Herbst 2025 wünscht sich der vbm „einen Abschluss mit Augenmaß“. Die Herausforderungen durch Transformation, Bürokratie und geopolitische Unsicherheiten erfordern einen Kompromiss, der Standort und Beschäftigung sichert.

Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung der Lohnerhöhung in der Metall- und Elektro-Industrie

In Bayern, insbesondere in industriestarken Regionen wie München, Augsburg und Nürnberg, beschäftigt die Metall- und Elektrobranche zahlreiche Fachkräfte. Die Tariferhöhung wirkt sich direkt auf das Einkommen vieler Arbeitnehmer aus. Gleichzeitig stellt sie die Unternehmen vor finanzielle Herausforderungen, die langfristig Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Investitionen haben können. Die geplanten Tarifverhandlungen sind daher für die Stabilität der Branche in der Region von großer Bedeutung. Beschäftigte sollten sich über die Auswirkungen informieren, zum Beispiel auf regionalupdate.de.

Für weitere Informationen zur Sozialversicherung und Arbeitskosten lohnt sich ein Blick auf die offizielle Seite der Deutschen Rentenversicherung.

Die nächste Tarifrunde im Herbst 2025 wird zeigen, wie sich die Branche an die wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen anpasst. Bis dahin gilt es, die aktuellen Lohnanpassungen und ihre Folgen aufmerksam zu verfolgen.

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