Lückenschluss für den Radverkehr: Neuer Radweg an der L636 zwischen Salder und Nord-Süd-Straße freigegeben

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Nach einer Bauzeit von rund sechs Monaten ist es geschafft: Der neue Radweg entlang der Landesstraße L636 in Salzgitter ist fertiggestellt. Am Montag, den 30. März 2026, wurde der 1,5 Kilometer lange Abschnitt offiziell für den Verkehr freigegeben. Damit schließt die Stadt Salzgitter gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV) eine wichtige Lücke im regionalen Radwegenetz und erhöht die Sicherheit für Pendler und Freizeitradler deutlich.

Sicher und komfortabel zwischen Salder und Deponie Diebesstieg

Der neue Radweg verläuft auf der Nordseite der L636 und verbindet die Straße Hopfenhof in Salzgitter-Salder mit der Kreuzung zur K 12 (Nord-Süd-Straße) in Höhe der Deponie Diebesstieg. Bisher mussten Radfahrer auf diesem Teilstück oft auf die vielbefahrene Landesstraße ausweichen – ein Risiko, das nun der Vergangenheit angehört.

Michael Peuke, Leiter des NLSTBV-Geschäftsbereichs Wolfenbüttel, betont die Bedeutung des Projekts: „Mit dem neuen Radweg schaffen wir eine sichere und komfortable Verbindung. Damit wird ein weiterer wichtiger Baustein für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur in der Region umgesetzt.“ Auch Salzgitters Erster Bürgermeister Stefan Klein zeigt sich erfreut über den Lückenschluss, der die Attraktivität des Radfahrens in der Stadt weiter steigert.

Breite Fahrbahn ermöglicht kombinierte Nutzung

Eine Besonderheit des Projekts ist die Breite des neuen Weges. Anstatt der standardmäßigen 2,50 Meter wurde der Radweg auf 3,00 Meter verbreitert. Diese Entscheidung fiel bewusst, um eine kombinierte Nutzung zu ermöglichen: Dank der großzügigen Maße kann die Strecke auch vom landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden, ohne den Radverkehr zu gefährden oder zu behindern.

Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf rund 850.000 Euro. Finanziert wurde die Maßnahme gemeinschaftlich:

  • Land Niedersachsen: Trägt den Basisanteil für den Radwegebau.
  • Stadt Salzgitter: Übernimmt etwas mehr als die Hälfte der Kosten, insbesondere um die zusätzliche Verbreiterung auf drei Meter zu finanzieren.

Sowohl die Landesbehörde als auch die Stadtverwaltung dankten den Anliegern und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld während der halbjährigen Bauphase. Mit der Freigabe steht nun eine moderne Infrastruktur zur Verfügung, die einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende in Salzgitter leistet.

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