Industrie sieht Chancen in der Verteidigungsindustrie

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Eine aktuelle Umfrage des DIHK zeigt, dass nahezu jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland Chancen in der Verteidigungsindustrie sieht. Diese Insights stammen aus der DIHK-Konjunkturumfrage für das Frühjahr 2026 und bieten einen Einblick in die Perspektiven der Branche.

Sicherheits- und Verteidigungsindustrie im Fokus

Fast ein Drittel der befragten Industrieunternehmen in Deutschland erkennt ein Potenzial in der Zusammenarbeit mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Laut der Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage ist bereits jeder sechste Industriebetrieb in die Wertschöpfungskette der Verteidigungsindustrie integriert. Insbesondere der Fahrzeugbau, mit 36 Prozent der Befragten, spielt hier eine bedeutende Rolle, da viele Hersteller militärischer Fahrzeuge dazugehören.

Zukünftige Chancen für Unternehmen

Des Weiteren zeigen zwölf Prozent der befragten Unternehmen Interesse an der Verteidigungsindustrie, obwohl sie derzeit noch nicht in diesem Sektor tätig sind. Diese Unternehmen betrachten den Verteidigungssektor als vielversprechenden Zukunftsmarkt. Rainer Kambeck, Bereichsleiter Wirtschaftspolitik beim DIHK, kommentiert die Situation: „Die meisten deutschen Industrieunternehmen sehen sich mit angespannten Rahmenbedingungen konfrontiert, insbesondere durch die Unsicherheiten im Nahen Osten und steigende Energiepreise. Trotzdem bieten die geopolitischen Konflikte auch Chancen innerhalb der Verteidigungsindustrie.“

Marktzugang und Wettbewerb für Mittelstand

Kambek betont außerdem die Wichtigkeit der Förderung des Marktzugangs für den Mittelstand. Er verweist darauf, dass ein intensiver Wettbewerb für einen effizienten Einsatz der staatlichen Mittel sorgen kann. Die hohen Investitionen des Bundes in die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit könnten insbesondere den deutschen Unternehmen zugutekommen und den Mittelstand in den Fokus rücken. Die vollständige Sonderauswertung ist auf der Website der DIHK verfügbar.

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