Sabrina Franke leitet Regionaldirektion Sulingen-Verden

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Sabrina Franke ist seit dem 27. März 2026 die neue Leiterin der Regionaldirektion Sulingen-Verden des LGLN. Mit dieser Ernennung steht erstmals eine Frau an der Spitze dieser Behörde, die rund 200 Mitarbeitende beschäftigt.

Neuer Kurs unter weiblicher Leitung

Sabrina Franke hat die vakante Position der Regionaldirektion Sulingen-Verden des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) übernommen. Sie tritt damit die Nachfolge von Thomas Schaefer an, der zur Landesvermessung nach Hannover gewechselt ist. Mit über sechs Jahren Erfahrung als stellvertretende Leiterin sowie als kommissarische Führungskraft seit November 2025 bringt sie umfangreiche Kenntnisse und ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen der Region mit.

Wichtige Aufgaben des LGLN

Die Regionaldirektion Sulingen-Verden verantwortet die Vermessungs- und Katasterverwaltung in den Landkreisen Diepholz, Heidekreis, Nienburg (Weser) und Verden, und beschäftigt insgesamt über 200 Mitarbeitende. Das LGLN hat in Niedersachsen insgesamt über 2.000 Beschäftigte. In den kommenden Monaten wird die Behörde zudem eine Neustrukturierung erfahren, die unter anderem zur Schließung des Katasteramtes in Fallingbostel führt.

Digitale Transformation im LGLN

„Die digitale Transformation erfordert von uns, unsere Arbeitsweisen zu überdenken und zu optimieren“, erklärt Franke. Als neue Chefin sieht sie es als ihr Ziel an, digitale Angebote auszubauen und moderne, verlässliche Dienstleistungen zu etablieren. Gleichzeitig möchte sie bestehende Verfahren standardisieren und innovative Technologien einführen, um einen spürbaren Mehrwert für die Mitarbeitenden und Bürger zu schaffen.

Die Regionaldirektion spielt eine zentrale Rolle bei der Pflege des Liegenschaftskatasters, das die Basis für zahlreiche öffentliche und private Dienstleistungen bildet. Dies umfasst unter anderem die Erstellung von amtlichen Lageplänen oder die Bereitstellung von GT- und Geodaten für verschiedene Anwendungszwecke. Zu den Zielen von Franke gehört auch, die Möglichkeiten der Digitalisierung weiter auszuschöpfen und die Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren.

Die Herausforderungen der Zukunft

Mit 630.000 Einwohnern in ihrem Einzugsgebiet und einer Gesamtfläche von 6.100 Quadratkilometern steht die Regionaldirektion vor großen Herausforderungen. Franke betont, dass die zukünftige Ausrichtung der Behörde auch auf die Erwartungen der Bevölkerung eingehen müsse. Ihre Vision ist es, die Regionaldirektion zu einer modernen und serviceorientierten Institution zu formen, die auch in Zeiten des Wandels verlässlich agiert.

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