Gerd Stodiek wird Geschäftsführer von nd.DerTag

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Die nd.Genossenschaft, Herausgeberin von „nd.DerTag“ und „nd.DieWoche“, hat einen neuen Geschäftsführer. Gerd Stodiek übernimmt das Amt von Rouzbeh Taheri und konzentriert sich auf digitale Medien und unabhängige Publizistik.

Gerd Stodiek übernimmt die Geschäfte

Am 15. April 2023 wird Gerd Stodiek neuer Geschäftsführer der nd.Genossenschaft, die für die Zeitungen „nd.DerTag“ und „nd.DieWoche“ verantwortlich ist. Der 50-Jährige folgt auf Rouzbeh Taheri, der aus politischen Gründen in den Berliner Abgeordnetenhauswahlkampf eintritt. Stodiek bringt umfangreiche Erfahrung aus der Medienbranche mit, unter anderem durch seine Tätigkeiten bei „Tagesspiegel“ und „Taz“ sowie durch die Gründung des Software-Unternehmens Plankton Social.

Fokus auf unabhängige Publizistik

Stodiek hat sich für die Position des Geschäftsführers beworben, um die genossenschaftliche Struktur von „nd“ zu stärken. Ihm liegt am Herzen, unabhängig von großen Plattformen und Suchmaschinen zu arbeiten. „Das unabhängige Publizieren soll möglich sein, ohne auf große Plattformen angewiesen zu sein“, betont Stodiek. Seine Vision ist es, Medienschaffenden die Möglichkeit zu geben, ihre Leser*innen direkt zu erreichen und damit eine nachhaltige, unabhängige Medienlandschaft zu fördern.

Gegen den Rechtsruck

Stodiek sieht die Aufgabe bei „nd“ auch als wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Rechtsruck in Deutschland. Er ist überzeugt, dass die Arbeit der Zeitung nicht nur relevant, sondern auch notwendig ist, um pluralistische Meinungen zu fördern. „Ich freue mich auf diese große und spannende Aufgabe“, erklärt Stodiek. Er ist fest entschlossen, die nd.Genossenschaft zukunftsfähig zu gestalten und den Dialog mit den Leser*innen zu intensivieren.

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