Mittermeier kritisiert weinerliche Comedy-Kollegen

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Michael Mittermeier attackiert Kollegen, die sich über Meinungsfreiheit in der Kunst beschweren. In einem Interview fordert er mehr Courage und weniger Jammern.

Kritik an der Meinungsfreiheit in der Comedy

Der Comedian Michael Mittermeier hat sich klar gegen eine Gruppe von Branchenkollegen ausgesprochen, die die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Kunst beklagen. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ äußerte Mittermeier deutliche Worte: „Fahr nach Hause, heul dich bei deiner Mama aus und werde Bäcker, aber in der Comedy hast du definitv den falschen Job.“ Diese Aufforderung richtet sich an Künstler, die sich über vermeintliche Sprechverbote beschweren.

Die ominöse Liste der verbotenen Wörter

Mittermeier hinterfragt die Wahrnehmung der Meinungsfreiheit und fordert von den Betroffenen Belege: „Wo ist die ominöse Liste der angeblich verbotenen Wörter?“ Bislang habe ihm niemand eine solche Liste vorlegen können. Seiner Meinung nach handele es sich bei denjenigen, die sich über das N-Wort und andere Themen aufregen, oft um Personen, die diese Begriffe vorher nie gebraucht hätten, aber nun die Möglichkeit hätten, sich über von ihnen empfundene Einschränkungen zu beschweren. Der Comedian sieht hier eine inkonsequente Haltung.

Erinnerungen an die alte Zeit

Während er sich mit den aktuellen Diskussionen auseinandersetzt, vergleicht Mittermeier die „Trolle“ in sozialen Netzwerken mit dem echten Gegenwind, den er früher beispielsweise in der TV-Show „Wetten, dass…?“ erfahren habe. „Das, was heute als kritische Rückmeldung gilt, hat mit dem, was ich damals erlebt habe, nichts zu tun“, so Mittermeier. Er fordert Künstler und Komiker dazu auf, sich mutig mit sensiblen Themen auseinanderzusetzen, anstatt sich hinter vermeintlichen Einschränkungen zu verstecken.

Mit diesen klaren Worten sendet Michael Mittermeier ein starkes Signal: In der Comedy ist Mut gefragt, nicht Jammern.

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