Verhandlungstermine Landgericht Osnabrück: 7.-10. April 2026

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Vom 7. bis 10. April 2026 finden mehrere bedeutende Verhandlungen vor den Strafkammern des Landgerichts Osnabrück statt. In dieser Woche werden unter anderem gravierende Straftaten, wie versuchter Mord und sexueller Missbrauch, behandelt.

Geplante Verhandlungen der Großen Strafkammer

Am Mittwoch, den 8. April 2026, wird die 6. Große Strafkammer im Saal A 223 um 14:00 Uhr eine Vielzahl von Fortsetzungen verhandeln. Hauptgegenstand ist ein Verfahren gegen einen 28-jährigen Angeklagten aus Lengerich, der des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beschuldigt wird. Die Anklage wirft ihm vor, am 10. Juli 2025 in einer Gemeinschaftsunterkunft zusammen mit einem Komplizen auf ein schlafendes Opfer eingeprügelt zu haben. der Vorfall endete erst, als ein Mitbewohner eingriff und den Angeklagten wegzog.

Strafverfahren der Jugendkammer

Am gleichen Tag wird sich die 18. Große Strafkammer im Saal 3 um 9:00 Uhr mit einem besonders schweren Fall sexueller Übergriffe gegen Kinder befassen. Der 41-jährige Angeklagte aus dem nördlichen Emsland wird beschuldigt, in 28 Fällen sexuellen Missbrauch und die Herstellung von kinderpornografischen Inhalten begangen zu haben. Diese Taten sollen zwischen 2016 und 2020 stattfanden, die genauen Details werden während der Verhandlung erörtert.

Berufungsverfahren in den Kleinen Strafkammern

In den kleinen Strafkammern sind ebenfalls mehrere Berufungsverfahren angesetzt. Zum Beispiel wird am Donnerstag, den 9. April 2026, in der 7. Kleinen Strafkammer ein 38-jähriger Angeklagter verhandelt, der vom Amtsgericht Osnabrück wegen des Besitzes von kinderpornografischen Inhalten freigesprochen wurde. Dies steht jedoch zur Überprüfung an, da laut Anklage eine hohe Anzahl an Dateien aus der Erwachsenenpornografie als „Beifang“ interpretiert wurde.

Ein weiterer Fall in der 22. Kleinen Strafkammer betrifft einen 42-jährigen Angeklagten, der wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einem Berufungsverfahren geladen wurde. Der Vorfall fand im Januar 2024 während einer Haftraumkontrolle statt, bei der der Angeklagte mit einem betäubungsmittelhaltigen Papierstück angetroffen wurde.

Die Verhandlungen könnten kurzfristig verschoben oder abgesagt werden. Aktuelle Informationen sind an der Hinweis-Tafel im Eingangsbereich des Landgerichts einsehbar.

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