Eine aktuelle Analyse von immowelt belegt, dass Hauskäufer in den Umlandbereichen großer Städte in Deutschland bis zu 60 Prozent bei den Preisen für Einfamilienhäuser sparen können. Besonders markant sind die Unterschiede in Städten wie München und Dresden.
Großstädtische Preise im Vergleich zum Umland
Die Studie von immowelt untersucht die Angebotspreise von Einfamilienhäusern in den 15 größten Städten Deutschlands sowie deren Umland. In 10 dieser Städte liegt die Ersparnis im Umland über 40 Prozent, wobei Dresden mit bis zu 60 Prozent die größte Einsparung bietet. Bei einem Blick auf die Preise wird klar: Wo in der Stadt Durchschnittspreise von 3.494 Euro pro Quadratmeter verlangt werden, fallen diese im einstädtischen Umland auf lediglich 1.400 Euro.
Besondere Preisunterschiede in München
München stellt ein weiteres Beispiel dar, wo die Preisunterschiede extrem hoch sind. Käufer müssen in der Stadt mit rund 9.084 Euro pro Quadratmeter rechnen, während es im 60-Minuten-Radius nur noch 4.395 Euro sind. Das entspricht einer Einsparung von 4.689 Euro pro Quadratmeter oder 52 Prozent. Auch in anderen Metropolen wie Köln oder Frankfurt sind die Preisunterschiede erheblich, mit Reduzierungen von 48 und 49 Prozent respectively.
Ersparnis im näheren Umland geringer
Die Analyse zeigt jedoch auch, dass die Ersparnisse im 45-Minuten-Umland deutlich geringer ausfallen. In München etwa sinkt die Ersparnis auf 29 Prozent, während sie in Städten wie Stuttgart oder Nürnberg81 nur noch bei 31 Prozent liegt. In Duisburg sind die Preise im näheren Umland sogar teurer als in der Stadt, was auf die dichte Metropolstruktur zurückzuführen ist.
„Die Daten verdeutlichen, dass sich die Preisstrukturen im direkten Umfeld vieler Großstädte bereits angeglichen haben. Wer wirklich sparen möchte, sollte seinen Suchradius erweitern“, erklärt Theo Mseka, Geschäftsführer von immowelt.
Die Analyse liefert wichtige Anhaltspunkte für zukünftige Käufer und zeigt, dass sich ein genauer Blick auf die Immobilienpreise im Umland durchaus lohnen kann.

