Niedersachsen fördert Ehrenamt mit neuer Kampagne

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Das Niedersächsische Sozialministerium startet eine Postkartenaktion, um das Ehrenamt zu stärken. Unterstützt von der LAGFA soll das Engagement in der Gesellschaft gefördert werden.

Kampagne für mehr Ehrenamt

Das Niedersächsische Sozialministerium hat eine neue Postkartenaktion ins Leben gerufen, die darauf abzielt, mehr Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Die Aktion wird von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen e.V. (LAGFA) begleitet. Durch einheitliche Materialien, die den Freiwilligenagenturen landesweit zur Verfügung stehen, soll die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement hervorgehoben werden.

Wichtigkeit des Ehrenamts

Sozialminister Dr. Andreas Philippi unterstreicht, dass ehrenamtliches Engagement ein zentraler Grundpfeiler für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Niedersachsen ist. „Ehrenamt prägt das soziale Miteinander und wirkt extremistischen Tendenzen entgegen. Ein stabiles demokratisches Gemeinwesen erfordert daher stabile zivilgesellschaftliche Teilhabe. Aus diesem Grund setzen wir uns intensiv dafür ein, das Ehrenamt nachhaltig zu stärken“, erklärt Philippi.

Engagement für die Gemeinschaft

Raphael Dombrowski, Geschäftsführender Vorstand der LAGFA, ergänzt, dass die Kampagne eine wichtige Botschaft vermittelt: „Ehrenamt muss nicht perfekt sein. Entscheidend ist, dass Menschen sich einbringen. Denn Engagement stärkt unsere Gemeinschaft, unser Gemeinwohl und letztlich auch unsere Demokratie.“ Die Kampagne umfasst neben Postkarten auch Poster und Social-Media-Kacheln, um die Botschaft breit zu streuen.

Das vollständige Info- und Werbematerial der Kampagne kann zudem auf der Homepage der LAGFA heruntergeladen werden: lagfa-niedersachsen.de. Die LAGFA ist der Dachverband für rund 110 Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen der Kommunen in Niedersachsen, die sich aktiv für die Förderung des freiwilligen Engagements einsetzen. Unterstützt wird dieses Engagement auch durch das Land Niedersachsen mit einer Förderung von über 1,1 Millionen Euro.

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