Wanderausstellung „Neustart Heimat“ im Grafschaftsarchiv

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Im Grafschafter Kreis- und Kommunalarchiv wird die Wanderausstellung „Neustart Heimat“ präsentiert. Sie thematisiert die Rolle der Heimatpflege beim Emslandplan und würdigt Dr. Elisabeth Schlicht, die ersten Geschäftsführerin des Emsländischen Heimatvereins.

Wanderausstellung zeigt den Einfluss der Heimatpflege

Die Wanderausstellung „Neustart Heimat – Dr. Elisabeth Schlicht und der Emslandplan (1950–1963)“ rückt die Heimatpflege während eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands in den Fokus. Seit den 1950er Jahren hat der Emslandplan, der maßgeblich den Straßenbau, die Energieversorgung und das wirtschaftliche Wachstum der Region beeinflusste, auch das kulturelle Leben in der Grafschaft Bentheim stark geprägt.

Dr. Elisabeth Schlicht – Vorreiterin der Heimatarbeit

Im Zentrum der Ausstellung steht das Wirken von Dr. Elisabeth Schlicht. Als erste Geschäftsführerin des Emsländischen Heimatvereins hat sie nicht nur die kulturellen Aspekte der Heimatpflege gefördert. Ihre innovativen Ideen trugen zur Sicherung historischer Funde und zum Kultur- sowie Denkmalschutz in der Region bei. Schlicht setzte sich entschlossen für den Erhalt alter Gebäude ein und schuf Konzepte, um Naturschutzgebiete zu bewahren. Ihr Engagement zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie in Zeiten des Wandels eine neue Heimat entstehen kann.

Finissage am 7. Mai 2026: Letzte Chance zur Besichtigung

Die Wanderausstellung wird am 7. Mai 2026 mit einer Finissage im Kreis- und Kommunalarchiv in Nordhorn (NINO-Allee 2) enden. Ab 15 Uhr wird Dr. Benjamin van der Linde, Projektleiter des Jubiläums „75 Jahre Emslandplan“ und Kurator der Ausstellung, die Besucher in die Thematik einführen. Im Anschluss informiert Matthias Bollmer von der Unteren Denkmalschutzbehörde über die archäologischen Aspekte während des Emslandplans. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, sich in die Diskussion über Heimatpflege und Kultur zu vertiefen. Anmeldungen sind bis zum 4. Mai 2026 unter [email protected] möglich. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

Nach der Finissage bleibt die Ausstellung bis zum 28. Mai 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Archivs montags bis donnerstags von 8:30 bis 12:30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr zugänglich.

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