IHK: Unternehmen leiden unter Nahostkonflikt

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Ein neuer Bericht der IHK zeigt, dass der andauernde Nahostkonflikt die Wirtschaft in der Region erheblich belastet. Eine Blitzumfrage unter 120 Unternehmen ergab, dass die steigenden Kosten für Transport, Energie und Rohstoffe massive Auswirkungen auf die Unternehmen haben.

Steigende Kosten belasten Unternehmen massiv

Die Ergebnisse der Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) zeigen, dass fast 80 Prozent der Unternehmen in der Region aktuell wirtschaftliche Belastungen durch den Nahostkonflikt erleben. Für 73 Prozent der Befragten sind die gestiegenen Fracht- und Transportkosten die größte Herausforderung, während 64 Prozent höhere Energiepreise und 54 Prozent steigende Rohstoff- und Materialkosten anführen. Diese Entwicklungen drücken auf die Liquidität und Rentabilität der Firmen, die bereits zuvor unter Kostendruck litten.

Reaktionen der Unternehmen auf die Krise

Um den Belastungen zu begegnen, haben viele Unternehmen Maßnahmen ergriffen. Rund 60 Prozent der Betriebe haben ihre Preise angepasst, und fast die Hälfte hat ihr Risikomanagement intensiviert. Zudem verschiebt mehr als ein Drittel der Unternehmen Investitionen oder Projekte. Während derzeit nur 13 Prozent von konkreten Engpässen bei Rohstoffen oder Vorprodukten berichten, steht vor allem die Beschaffung energieintensiver Materialien unter Druck. Kurze Preisbindungsfristen und unsichere Lieferbeziehungen erhöhen zusätzlich die Sorgen der Unternehmer.

Forderungen nach Entlastungen und langfristigen Lösungen

Angesichts der prekären Lage der Unternehmen spricht sich die IHK für schnelle und unbürokratische Entlastungen seitens der Bundesregierung aus. Insbesondere die befristete Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin wird als kurzfristige Maßnahme begrüßt. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf betont jedoch, dass diese Lösung keine nachhaltige Strategie ersetzt. Langfristig niedrigere Strompreise, etwa durch eine Senkung der Stromsteuer für alle Unternehmen, seien notwendig, um eine wirtschaftliche Erholung zu ermöglichen.

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