Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt das EU-Programm AccelerateEU, das auf Erneuerbare Energien setzt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Öl- und Gasverbrauch erheblich zu senken und bieten Alternativen zur fossilen Energie.
AccelerateEU: Ein Schritt in die Zukunft
Die Europäische Kommission hat mit dem Programm „AccelerateEU“ eine Reihe von Initiativen vorgestellt, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt diese Maßnahmen und sieht sie als dringend notwendig in Anbetracht der aktuellen Energiekrise. Der DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner bezeichnet das Programm als einen mutigen Schritt und fordert die Bundesregierung auf, sich von ihrer rückwärtsgewandten Energiepolitik zu verabschieden.
Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs
Die vorgestellten Maßnahmen beinhalten zahlreiche Förderungen für Erneuerbare Energien, die Elektrifizierung des Verkehrs, sowie Effizienzsteigerungen in der Gebäudetechnik. „Die EU zeigt mit ihrem Programm, dass es Wege gibt, die uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen. Wir benötigen dringend nachhaltige Lösungen“, so Müller-Kraenner. Diese Entwicklungen sind besonders relevant, da die Bundesregierung weiterhin auf die Förderung von Öl- und Gasheizungen setzt, was im Widerspruch zu den EU-Zielen steht.
Aufruf zur Neuausrichtung der Energiepolitik
Müller-Kraenner fordert Energieministerin Katherina Reiche auf, die Impulse aus der EU zu nutzen, um die nationale Energie- und Verkehrspolitik grundlegend zu überdenken. „Es ist an der Zeit, echte Lösungen für die Energiekrise zu finden, die nicht nur kurzfristige Maßnahmen sind, sondern langfristig auf nachhaltige Entwicklungen setzen“, sagt er. Die DUH appelliert an die Bundesregierung, die Positionen der EU zu verinnerlichen und Verantwortung für eine zukunftsweisende Energiepolitik zu übernehmen.

