Das Stadtarchiv Münster lädt am 30. April zu einem Themenabend mit der Historikerin Ricarda Holthaus ein. Der Vortrag beleuchtet die Auseinandersetzungen mit rechtsextremen Parteien seit den 1960er-Jahren und deren Einfluss auf die Stadtgesellschaft.
Themenabend zur Geschichte des Rechtsextremismus
Am Donnerstag, den 30. April, findet um 18 Uhr im Stadtarchiv Münster der Themenabend „Ganz Münster hasst… die NPD?“ statt. Historikerin Ricarda Holthaus wird die Entwicklung rechtsextremer Parteien in Münster seit den 1960er-Jahren analysieren. Neben historischen Fakten wird sie auch aktuelle Wahlergebnisse und die Bedeutung von Bürgerengagement beleuchten, das gegen rechte Strömungen mobil macht.
Einsatz für eine vielfältige Stadtgesellschaft
Die Veranstaltung hinterfragt, wie es den rechtsextremen Parteien bislang gelungen ist, in Münster Fuß zu fassen, und welche Rolle gegenteiliger Bewegungen und Demonstrationen spielen. Bereits in den letzten Jahrzehnten fanden große Gegendemonstrationen zu rechtsextremen Aufmärschen statt, die zeigen, dass ein breites ziviles Engagement für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft vorhanden ist.
Relevanz des Themas heute
Die Thematik des Rechtsradikalismus bleibt auch in der heutigen Zeit hochaktuell. Der Vortrag von Holthaus wird nicht nur historische Rückblicke liefern, sondern auch auf die gegenwärtigen Herausforderungen eingehen, denen die Stadt Münster gegenübersteht. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich über die Entwicklungen in ihrer Stadt zu informieren und in den Dialog einzutreten.
