Erwerbstätigkeit in Deutschland sinkt weiter im März 2026

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Im März 2026 verzeichnete Deutschland einen Rückgang der Erwerbstätigenzahlen. Rund 45,52 Millionen Menschen waren erwerbstätig, was einem Rückgang von 0,1 % im Vergleich zum Vormonat entspricht.

Erwerbstätigenzahlen im März 2026

Im März 2026 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 45,52 Millionen Personen mit Wohnsitz in Deutschland erwerbstätig. Der saisonbereinigte Rückgang von 25.000 Personen (-0,1 %) im Vergleich zum Vormonat markiert einen weiteren Monatsrückgang in einem seit August 2025 erkennbaren Abwärtstrend. In den vorangegangenen Monaten fiel die Zahl der Erwerbstätigen gemittelt um 16.000 Personen pro Monat.

Rückblick und Trends der Erwerbstätigkeit

Nicht saisonbereinigt stieg die Erwerbstätigenzahl im März 2026 um 20.000 Personen im Vergleich zum Februar (0,0 %). Im Dreijahresvergleich von 2023 bis 2025 verzeichnete man hingegen im März einen durchschnittlichen Anstieg von 61.000 Personen. Im Vorjahresvergleich fiel die Erwerbstätigenzahl um 174.000 Personen (-0,4 %). Die Trends der ersten Monate des Jahres 2026, mit einem Rückgang von 0,3 % in Januar und Februar, verstärken den Eindruck eines sich verändernden Arbeitsmarkts.

Erwerbslosigkeit im Vergleich zu den Vorjahren

Die Zahl der Erwerbslosen betrug im März 2026 laut Arbeitskräfteerhebung 1,84 Millionen, was einem Anstieg von 12,9 % (210.000 Personen) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die bereinigte Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 %, somit um 0,5 Prozentpunkte höher als im März 2025. Im Vormonat lag die bereinigte Quote stabil bei 4,0 %, was die Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt unterstreicht.

Die monatlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit in Deutschland werden als Teil der laufenden Wirtschaftsstatistiken erfasst und bieten wichtige Einblicke in die konjunkturellen Entwicklungen. Weitere detaillierte Informationen sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar, wo auch tief gegliederte Daten zur Verfügung stehen. Die nächsten ausführlichen Ergebnisse werden am 19. Mai 2026 veröffentlicht und geben einen tieferen Einblick in die Trends des ersten Quartals.

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