Welt-Asthma-Tag: Keuchhusten-Schutz für Risikopatienten

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Anlässlich des Welt-Asthma-Tages am 5. Mai 2026 wird auf die Gefahren von Keuchhusten für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen hingewiesen. Insbesondere Asthmatiker und COPD-Patienten sind stark gefährdet und sollten sich impfen lassen.

Keuchhusten: Eine ernsthafte Gefahr

Keuchhusten, obwohl oft als Kinderkrankheit betrachtet, stellt für chronisch Kranke, insbesondere für Menschen mit Asthma oder COPD, ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Studien belegen, dass Patienten mit Asthma oder COPD eine um 75 % erhöhte Anfälligkeit für Keuchhusten haben. Diese hochansteckende bakterielle Infektion wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und kann zunächst wie eine harmlosen Erkältung erscheinen, entwickelt sich jedoch schnell zu schmerzhaften Hustenschüben. Oftmals bleibt die Erkrankung bei Erwachsenen lange unentdeckt, was ihre Gefährlichkeit zusätzlich erhöht.

Risikofaktoren im Alter

Mit dem Alter nimmt die Immunabwehr ab, was die Wahrscheinlichkeit von schweren Verläufen erhöht. Insbesondere ältere Menschen können unter den Folgen von Keuchhusten leiden, die von schweren Hustenattacken bis zu gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität reichen können.

Impfung als Schutzmaßnahme

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Erwachsenen, sich bei der nächsten Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie auch gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Dies gilt besonders für werdende Eltern, deren Neugeborene in den ersten Monaten nicht selbst geimpft werden können. Ein vollständiger Impfschutz kann das Risiko einer Übertragung auf die Neugeborenen drastisch verringern und sorgt für eine gesunde Startphase.

Nehmen Sie Ihren nächsten Arztbesuch zum Anlass, um Ihren Impfstatus zu überprüfen. Informieren Sie sich und Ihre Angehörigen über die Möglichkeit, sich rechtzeitig zu immunisieren und somit sowohl sich selbst als auch andere zu schützen.

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