Die Westnetz GmbH hat mit dem Bau eines neuen Umspannwerks in Heek begonnen. Das Projekt, das rund 15 Millionen Euro kostet, soll die Stromversorgung in der Region bis 2028 sichern.
Investitionen in die Energieinfrastruktur
Westnetz setzt mit einem neuen Umspannwerk einen wichtigen Meilenstein für die Stromversorgung in Heek. Der feierliche Spatenstich fand kürzlich im Beisein von Bürgermeister Michael Averbeck und Bauamtsleiter Herbert Gausling statt. Die Umspannanlage „UA Ahle“ wird auf einem 21.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Autobahn 31 und dem Nienborger Damm errichtet.
Erhöhung der Leistungskapazitäten
Mit dem Neubau will Westnetz die Leistungskapazitäten zum ersten Mal auf einen neuen Standard anpassen. Da in der Region zunehmend Strom aus erneuerbaren Energiequellen eingespeist wird, sind die Verteilnetze auf eine Entlastung angewiesen. „Dieser Neubau ermöglicht nicht nur eine verbesserte Kontrolle und Überwachung des Stromnetzes, sondern sorgt auch für eine stabile Stromversorgung in Heek und den umliegenden Gemeinden“, erläutert Martin Skopp, Projektleiter bei Westnetz.
Technische Innovationen für mehr Sicherheit
Das neue Umspannwerk verfügt über modernste Technik, die die Effizienz und Sicherheit der Stromversorgung erhöhen wird. Die zwei Transformatoren übertragen die Spannung von 110.000 Volt auf 10.000 Volt, bevor der Strom in die Mittel- und Niederspannungsnetze verteilt wird. Selbst während der Baumaßnahmen bleibt die Stromversorgung in der Region gewährleistet, da die technische Umstellung schrittweise erfolgt. Im Fehlerfall erfolgt eine sofortige Fehlererkennung und -behebung.
Die Inbetriebnahme ist schrittweise für 2028 vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt wird das neue Umspannwerk die bestehende Infrastruktur in Heek ersetzen und die Grundlage für eine zukunftssichere und nachhaltige Energieversorgung schaffen.

