Der neue Radweg an der Kreisstraße 16 in Lüdinghausen wurde nun offiziell eröffnet. Bereits seit Ende März ist der Weg für Radfahrer nutzbar und verbindet wichtige Wirtschaftswege der Region. Der Ausbau fördert die Mobilität und den Tourismus in der Umgebung.
Optimierung des Radwegenetzes
Der neue Radweg an der Kreisstraße 16 (K16) in Lüdinghausen ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Radinfrastruktur in der Region. Er verbindet zwei Wirtschaftswege im Außenbereich von Lüdinghausen und ist Teil des NRW-Radverkehrsnetzes, das Radfahrern eine sichere und attraktive Route bietet. Die offizielle Eröffnung wurde von Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Kreisdirektor Dr. Linus Tepe und weiteren Vertretern der Kreisverwaltung sowie der Baufirma gefeiert.
Finanzielle Unterstützung und nachhaltige Mobilität
Der Bau des Radwegs kostete rund 230.000 Euro, wobei der Kreis Coesfeld einen Großteil der Finanzierung übernahm. Des Weiteren erhielt das Projekt Unterstützung durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Programm „Stadt und Land“. Die Stadt Lüdinghausen beteiligte sich mit etwa 23.000 Euro an den Kosten. Dieser neue Abschnitt soll nicht nur die Radfahrer anlocken, sondern auch die Erreichbarkeit des nahegelegenen Naturschutzgebiets Borkenberge erleichtern.
Zukünftige Entwicklungen
Kreisdirektor Dr. Linus Tepe verwies während der Eröffnung auf die langfristige Perspektive des Radverkehrskonzeptes: „Wir planen einen weiteren Abschnitt, der vom Flugplatz Borkenberge bis zum bestehenden Radweg an der Borkenberger Straße (K17) führt.“ Dieser Ausbau wird voraussichtlich im Herbst 2027 beginnen, sofern die aktuellen Grunderwerbsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Das gesamte Projekt zielt darauf ab, das Fahrrad als zusätzliches, sicheres und klimaschonendes Verkehrsmittel für den Alltag zu etablieren.

