Die Stadtverwaltung Papenburg hat gemeinsam mit der papenburglocals GmbH die Barrierefreiheit auf dem Wochenmarkt verbessert. Regelmäßige Beschwerden von Besuchern über abgerundete Bordsteinkanten führten zu einem aktiven Lösungsansatz.
Initiative zur Verbesserung der Zugänglichkeit
Die Stadtverwaltung Papenburg und die papenburglocals GmbH haben sich vorgenommen, die Zugänglichkeit auf dem Papenburger Wochenmarkt erheblich zu verbessern. Bei der wöchentlichen Veranstaltung, die jeden Freitag zahlreiche Besucher anzieht, wurden abgerundete Bordsteinkanten als Hindernis für Menschen mit Behinderungen identifiziert. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde ein Antrag im Ausschuss für Infrastruktur und Kostencontrolling gestellt. Daraufhin begannen die Verantwortlichen, mögliche Lösungen zu erarbeiten.
Pragmatische Lösungen für mehr Teilhabe
Ein Treffen vor Ort mit den Beschickern des Wochenmarkts ermöglichte es der Stadtverwaltung und der papenburglocals GmbH, direkt mit den Betroffenen zu sprechen und individuelle Lösungen zu entwickeln. Hierbei wurden spezifische Hindernisse identifiziert und gezielte Maßnahmen besprochen. Eine der Lösungen sind spezielle Keilmatten, die an bestimmten Stellen entlang des Hauptkanals installiert werden, um die Bordsteinkanten anzugleichen. Diese Matten werden ab sofort regelmäßig während des Wochenmarkts verwendet und erleichtern den Zugang für alle Besucher.
„Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern Voraussetzung für Teilhabe. Wir hören zu und handeln, damit alle Menschen unseren Wochenmarkt selbstständig besuchen können“, erklärt Bürgermeisterin Vanessa Gattung. Diese Initiative zeigt, dass ein gemeinsames Vorgehen von Stadtverwaltung, papenburglocals und der Interessengemeinschaft für Menschen mit Behinderungen zu spürbaren Verbesserungen führt.
Gemeinsame Überprüfung der Maßnahmen
Bei einem Termin vor Ort hatten Stadtverwaltung, papenburglocals und die Interessengemeinschaft die Gelegenheit, die Keilmatten in der Praxis zu testen. Sabine Pinkernell, Geschäftsführerin der papenburglocals, hebt hervor: „Uns war es wichtig, die Interessengemeinschaft einzuladen und ihre Einschätzung direkt vor Ort zu erhalten.“ Gemeinsam arbeiteten alle Beteiligten an Lösungen, die sowohl kurzfristig als auch nachhaltig wirken. Diese Zusammenarbeit hat dazu beigetragen, eine pragmatische Lösung zu finden, die den Alltag vieler Menschen im Stadtgebiet spürbar erleichtert.

