Im Landkreis Osnabrück trafen sich kürzlich Pflegestützpunkte und Kliniken zu einem Austausch über die digitale Pflegeüberleitung. Ziel war es, die Vernetzung und die Effizienz bei der Pflegeangebotssuche zu verbessern.
Effiziente Zusammenarbeit im Fokus
Nach dem erfolgreichen Austausch des Klinikums Osnabrück im vergangenen Jahr fanden sich nun erneut Pflegestützpunkte aus Stadt und Landkreis zu einem Treffen zusammen. Unterstützt von regionalen Kliniken wurde diskutiert, wie die digitalen Möglichkeiten der Pflegeüberleitung und Pflegeangebotssuche effektiver genutzt werden können.
Neueste digitale Lösungen vorgestellt
Die Veranstaltung zog neben den Pflegestützpunkten auch ambulante und stationäre Nachversorger sowie Vertreter von Recare an. Recare präsentiert eine digitale Plattform, die mithilfe von KI-gestützter Technologie das Entlassmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verbessert. Ein wichtiger Aspekt des Treffens war eine Präsentation der neuen Funktionen des Pflegeportals Weser-Ems. Dieses Portal, das vom Pflegefinder Bayern unterstützt wird, soll Transparenz über Versorgungsangebote schaffen und den Suchprozess für Pflegeplatzsuchende vereinfachen.
„Das Pflegeportal ist ein wesentlicher Baustein zur Sicherung der pflegerischen Versorgung“, erklärte Anja Fels, Leiterin des Fachdienstes Soziales im Landkreis Osnabrück. Dank der neuen Funktionen können Bürgerinnen und Bürger direkt Anfragen an Nachversorger über das Pflegeportal Weser-Ems stellen, wodurch die Suche nach freien Pflegeangeboten stark vereinfacht wird.
Einblick in die Aufgaben der Stützpunkte
Während des Treffens stellten die Senioren- und Pflegestützpunkte ihre Aufgaben und die Unterstützung vor, die sie pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen bieten. Die anwesenden Krankenhäuser berichteten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen und präsentierten praktische Beispiele der digitalen Pflegeüberleitung. Die Möglichkeit, eine offene Diskussion zu führen, erlaubte es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Fragen und Anregungen einzubringen. Dies förderte den kreativen Austausch weiterer Ideen zur Verbesserung der Pflegeüberleitung und Zusammenarbeit in der Region.

