Der Pharmadienstleister Vetter hat am neuen Standort in Saarlouis den Spatenstich für die geplante Produktionsstätte gefeiert. Bis 2031 sollen dort neue Arbeitsplätze entstehen und insgesamt fast eine halbe Milliarde Euro investiert werden.
Großflächige Produktionsanlage entsteht in Saarlouis
Mit einem symbolischen Spatenstich hat Vetter, ein international tätiger Pharmadienstleister, am 23. Oktober 2023 den Baubeginn für sein neues Werk in Saarlouis eingeläutet. Auf einem rund 40 Hektar großen Areal wird im ersten Bauabschnitt eine hochmoderne Produktionsstätte für injizierbare Arzneimittel errichtet. Das Unternehmen plant, bis zur Inbetriebnahme im Jahr 2031 insgesamt etwa 500 Millionen Euro zu investieren. Diese Maßnahme markiert einen wichtigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von Vetter zu stärken.
Investitionen und Arbeitsplätze
Das neue Produktionsgebäude wird eine Fläche von 50.000 m² umfassen und wird mit hochmodernen Reinräumen ausgestattet. Es sind zunächst 400 bis 500 neue Arbeitsplätze im ersten Bauabschnitt geplant. In der finalen Ausbaustufe könnten bis zu 1.500 Stellen geschaffen werden, perspektivisch sogar bis zu 2.000. Damit wird Vetter nicht nur seine Produktionskapazitäten erweitern, sondern auch einen signifikanten Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region leisten.
Gemeinsame Vision für die Zukunft
Vertreter aus Politik und Wirtschaft zeigten sich optimistisch über die Ansiedlung. Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, betonte die Chancen, die Vetter für die Region mit sich bringt: „Mit Vetter kommt ein starkes, innovatives Unternehmen zu uns – und mit ihm neue Chancen für viele Menschen.“ Auch der Oberbürgermeister von Saarlouis, Marc Speicher, hob hervor, dass Vetter perfekt zur wirtschaftlichen Ausrichtung der Stadt passt. Neben den neuen Arbeitsplätzen wird auch eine langfristige Partnerschaft zwischen Vetter und der Stadt Saarlouis angestrebt.
Diese Ansiedlung ist Teil von Vetters globalen Investitionsstrategien, welche die Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich und den USA stärken und weiter ausbauen sollen. Ziel ist es, der steigenden Nachfrage nach hochwertigen pharmazeutischen Produkten gerecht zu werden und die Lebensqualität von Patienten weltweit zu verbessern.

