Prozess nach Diebstahl: Filialleiter verletzt in Lingen

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In Lingen beginnt am 18. Mai 2026 ein Prozess gegen einen Mann wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung und räuberischen Diebstahls. Der Angeklagte soll im März 2023 während eines Diebstahls einen Filialleiter verletzt haben.

Vorfall im Verbrauchermarkt

Am 21. März 2023 besuchten der Angeklagte und sein Komplize einen Verbrauchermarkt in Lengerich. Während des Versuchs, Waren zu stehlen, wurden sie vom Filialleiter entdeckt. Dieser forderte die beiden Männer auf, stehen zu bleiben. Anstatt zu gehorchen, attackierte der Angeklagte den Filialleiter und warf ihn zu Boden, was zu einer Kopfplatzwunde führte.

Verletzung des Hilfeschrei

Der Sohn des Filialleiters, der zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls Opfer der Auseinandersetzung. Berichten zufolge stieß der Mitangeklagte ihn zur Seite, sodass beide Männer mit dem gestohlenen Diebesgut entkommen konnten. Der Sohn zog sich eine LWS-Distorsion und eine Hüftprellung zu, während der Hauptangeklagte einen Teil der Waren auf der Flucht wegwarf.

Schöffengericht Lingen

Der Prozess wird unter dem Vorsitz von Richterin Drees geführt. Neben den üblichen Verfahrensbeteiligten sind ein Dolmetscher und fünf Zeugen geladen, um den Vorfall zu rekonstruieren. Die Verhandlung beginnt um 9 Uhr im Saal Z 16. Die Anklage wendet sich vor allem gegen die Gewaltanwendung und den Diebstahl sowie die gefahrbringenden Umstände, die die beiden Angeklagten herbeigeführt haben.

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