Danilo Petrucci vom ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team hat sich beim Hauptrennen in Most verletzt. Der Italiener fällt aufgrund einer Steißbeinfraktur für die kommenden Rennen aus.
Verletzung im ersten Hauptrennen
Das Wochenende in Most begann vielversprechend für Danilo Petrucci. Der italienische Fahrer erzielte im Freitagstraining den sechsten Platz, doch im ersten Hauptrennen am Samstag endete es dramatisch. Nach einem heftigen Highsider in Kurve 13 stürzte Petrucci und musste in das Medical Center gebracht werden. Nach eingehenden Untersuchungen wurde eine Fraktur des Steißbeins diagnostiziert, die ihn auch für das Sonntag-Rennen außer Gefecht setzt.
Michael van der Mark springt ein
Angesichts von Petruccis Verletzung übernahm Michael van der Mark die Rolle als Ersatzfahrer für Miguel Oliveira, der bereits zuvor verletzt war. Van der Mark fand sich schnell im Wettbewerb ein und lieferte eine solide Leistung ab. Er beendete das erste Hauptrennen auf Platz 14 und sicherte sich im Superpole Race den zehnten Platz. Im zweiten Hauptrennen kam er als 13. ins Ziel und sammelte wertvolle Punkte für das Team.
Reaktionen nach dem Rennwochenende
Sven Blusch, Leiter BMW Motorrad Motorsport, drückte sein Bedauern über Petruccis Verletzung aus, zeigte sich aber optimistisch hinsichtlich der Zukunft des Teams. „Das Wichtigste ist, dass es Danilo den Umständen entsprechend gut geht. Er ist bereits auf dem Weg zurück nach Italien, um den Genesungsprozess zu starten“, sagte Blusch. Auch der technische Direktor Christian Gonschor äußerte positive Gedanken zu den Leistungen des Ersatzfahrers und der Teamleistung. „Trotz der Rückschläge haben wir wichtige Daten gesammelt und solide Grundlagenarbeit geleistet“, bemerkte Gonschor.
Michael van der Mark betonte, dass er sich trotz der schwierigen Umstände gut eingelebt hat und weiter an der Verbesserung des Motorrads arbeiten möchte. „Es war schön, wieder Rennen zu fahren und Step für Step Fortschritte zu erzielen“, so van der Mark. Ein wichtiger Test in Misano steht bereits an, um die Performance des Teams weiter zu optimieren.

